MS Roald Amundsen, MS Fridtjof Nansen
15 Tage

Entdeckungsreise Panamakanal und Andenküste

Preis ab
4.389 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
MS Roald Amundsen, MS Fridtjof Nansen
15 Tage

Entdeckungsreise Panamakanal und Andenküste

Preis ab
4.389 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Entdeckungsreise Panamakanal und Andenküste
Abfahrten
8. Oktober 2022
9. Oktober 2022
  • Genießen Sie an Bord Ihres Schiffes eine aufregende Fahrt durch den berühmten Panamakanal und sehen Sie das ausgeklügelte Schleusensystem aus nächster Nähe.
  • Entdecken Sie UNESCO-Welterbestätten, die für ihre archäologischen Funde oder auch für ihre Kolonialarchitektur berühmt sind.

Angebote auf dieser Reise:

Buchen ohne Risiko

Noch 6 Tage buchbar

Ihre Buchung – Ihre Sicherheit

Egal, aus welchem Grund Sie Ihre Reise absagen möchten, Sie erhalten von uns Ihren Reisepreis zurück.

Finanzielle Sicherheit

Auch Anzahlungen, die üblicherweise nicht erstattungsfähig sind, schreiben wir Ihrem Konto wieder gut.

Schnelle Rückerstattung

Wenn Sie Ihre Reise stornieren, überweisen wir Ihnen Ihr Geld innerhalb von 14 Tagen auf Ihr Konto zurück.

Angebotsbedingungen

Reiseverlauf

Ihre Reise beginnt in Colón mit einer aufregenden Fahrt durch den berühmten Panamakanal vom Atlantik in Richtung Pazifik. Von Panama City geht die Reise entlang der Pazifikküste weiter südwärts zu verschiedenen Städten und Urlaubsorten in Ecuador, Peru und Chile. Sie werden archäologische Geheimnisse, die Geschichte der Inka, UNESCO-Welterbestätten, wunderschöne Strände, farbenfrohe Wildtiere und eine üppige Küche entdecken.
Tag 1
Colón, Panama
Das Tor zum Panamakanal
Port and buildings close to the waterline in Colón, Mexivo.
Foto: Shutterstock

Die Stadt Colón liegt am atlantischen Ende des Panamakanals. Hier findet man exklusive Hotels, ein Casino, heiße Quellen, eine florierende Handwerksszene und hervorragende Restaurants mit lokalen Spezialitäten. Wenn Sie die Stadt ausgiebig erkunden oder im Rahmen eines Vorprogramms eine Dschungel-Lodge am Rio Chagres besuchen möchten, sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen und bereits ein paar Tage früher anreisen.

Sobald Sie an Bord des Schiffes sind, werden Sie genug damit zu tun haben, Ihre kostenlose Expeditionsjacke abzuholen, sich in Ihrer Kabine einzurichten, das Schiff zu erkunden und an der obligatorischen Sicherheitsübung teilzunehmen. Nach dem Abendessen und einer kleinen Begrüßungsansprache Ihres Kapitäns, auf die Sie gemeinsam anstoßen, treffen Sie Ihr Expeditionsteam, das mit Ihnen einige wichtige Gesundheits- und Sicherheitsregeln durchgeht.

Port and buildings close to the waterline in Colón, Mexivo.
Foto: Shutterstock
Panama Canal from above.
Foto: Gonzalo Azumendi / Getty Images
Ship to be channeled in the Panama Canal.
Foto: Shutterstock
Tag 2
Panamakanal
Von Ozean zu Ozean
Panama Canal from above.
Foto: Gonzalo Azumendi / Getty Images

Wir verlassen Colón am frühen Morgen und bereiten uns auf die Einfahrt in den Panamakanal vor. Das komplexe Kanalsystem ist seit über hundert Jahren im Betrieb und erstreckt sich über eine Länge von 80km in Form von natürlichen und künstlichen Wasserwegen. Wir werden zunächst an der Einfahrt in den Kanal auf unseren zugewiesenen Slot warten, um schließlich in die erste einer ganzen Reihe riesiger Schleusen einzulaufen. Dieses raffinierte Schleusensystem ist eine Meisterleistung der modernen Technik und hebt das Schiff auf eine Höhe von mehr als 26 Metern über dem Meeresspiegel an. Bei gutem Wetter haben Sie die Möglichkeit, das Expeditionsteam an Deck zu treffen, wo es Ihnen alle interessanten Orte entlang des Kanals zeigt und mehr über die Geschichte dieses ehrgeizigen Projekts erzählt.

Etwa auf halber Strecke während des 12-stündigen Transits durch den Kanal wird das Schiff in den Abschnitt des Gatún-Sees einfahren. Dieser wurde durch das Aufstauen des nahe gelegenen Rio Chagres angelegt und ist einer der größten künstlichen Seen der Welt. Im Gegensatz dazu ist der umliegende Regenwald von jeder Entwicklung praktisch unberührt und die vielfältige mittelamerikanische Flora und Fauna kann sich hier ungestört entfalten. Mit etwas Glück können Sie an den Ufern Krokodile und Alligatoren entdecken. Halten Sie in den Bäumen auch Ausschau nach Affen und eventuell sogar Faultieren.

Nach einigen weiteren Schleusen und Seen wird das Schiff die Puente de las Américas (Brücke von Amerika) passieren und am pazifischen Ende den Kanal verlassen. Auf der Tagesfahrt von einem großen Ozean zum anderen haben Sie nun das Resultat jahrhundertelanger Planung, harter Arbeit und grenzenlosen Einfallsreichtums mit eigenen Augen gesehen. Dies ist mit Sicherheit ein Erlebnis, das Sie nicht so schnell wieder vergessen werden.

Tag 3
Auf See
Willkommen im Pazifik
Man and woman standing on outdoor deck with binoculars looking for birds.
Foto: Andrea Klaussner

Verbringen Sie etwas Zeit bei einem entspannten Spaziergang an Deck, genießen Sie die vorbeiziehende Küstenlandschaft und halten Sie Ausschau nach Meerestieren wie Walen, Seelöwen und Seevögeln. Wenn Sie Lust verspüren, selbst ins kühle Nass einzutauchen, haben Sie die Möglichkeit, ein Bad im Infinity-Pool oder in den beiden Outdoor-Whirlpools zu nehmen und dabei die schöne Umgebung zu bewundern.

Zudem bietet sich auch die großartige Gelegenheit, im Science Center Vorträge des Expeditionsteams zu besuchen und mehr über die Erlebnisse zu erfahren, die Sie in den nächsten Tagen erwarten. Wählen Sie auch Ihr bevorzugtes Wissenschaftsprogramm aus, an dem Sie sich aktiv beteiligen können – es ist ein erhebendes Gefühl zu wissen, dass Sie die weltweite aktuelle Forschung aktiv damit unterstützen können. Nach Einbruch der Dunkelheit können Sie in sternenklaren Nächten unser Expeditionsteam auch draußen an Deck treffen, um ein wenig Sternenkunde zu betreiben.

Wenn dann der Appetit aufs Abendessen kommt, gehen Sie in eines der drei Restaurants, um die abwechslungsreiche und köstliche Küche zu genießen. Die Explorer Lounge und Bar lädt dazu ein, im gemütlichen Rahmen gemeinsam mit Ihren neu gewonnenen Freunden an Bord ein oder zwei Gläser zu trinken.

Man and woman standing on outdoor deck with binoculars looking for birds.
Foto: Andrea Klaussner
Manta from above - houses and a church surrounded by forests.
Foto: Shutterstock
Woman standing in front of a shop, looking at hats.
Foto: Shutterstock
Tag 4
Manta, Ecuador
Made in Montecristi
Manta from above - houses and a church surrounded by forests.
Foto: Shutterstock

Am frühen Morgen überqueren wir den Äquator. Sie haben die Möglichkeit, an einer traditionellen Zeremonie an Bord teilzunehmen, bei der wir König Neptun um seinen Segen bitten. Mit etwas Glück könnte es sogar passieren, dass er uns persönlich erscheint, bevor wir unseren ersten Hafen in Ecuador erreichen.

Unsere Haupttour des heutigen Tages führt Sie in die Handwerksstadt Montecristi, die sich 8 km landeinwärts von der Hafenstadt Manta befindet. Sie wurde im 16. Jahrhundert von Manteños gegründet, die vor den häufigen Piratenüberfällen an der Küste ins Landesinnere flohen. Das in Ecuador gelegene Montecristi ist jeglichen Namensabweichungen zum Trotz der eigentliche Entstehungsort der sogenannten Panama-Hüte. Die Fehlbezeichnung geht auf einen Besuch Präsident Roosevelts am Panamakanal im Jahr 1904 zurück, bei dem der Präsident einen dieser Hüte trug, wodurch diese weltweite Popularität erlangen sollten. Sie werden über die ganze Stadt verteilt eine Vielzahl an Geschäften finden, die diesen ortstypischen Artikel in allen Größen und Farben verkaufen – fachmännisch von lokalen Handwerkern aus den Blättern des Jipijapa-Baums gewebt.

Neben dem Kauf einiger Hüte können Sie Ihre Zeit vor Ort damit verbringen, sich in den übrigen Läden an der hübschen Plaza umzusehen, die schöne Architektur der Kirche zu bewundern oder sich die abwechslungsreiche Straßenkunst anzusehen. Ein prominentes Wandgemälde an der Plaza zeigt General Eloy Alfaro, den zweimaligen ecuadorianischen Präsidenten, der gebürtig aus Montecristi stammte. Vielleicht haben Sie ja auch Zeit, den Haupthügel zu erklimmen, wo sich ein Museum und ein grandioses Mausoleum zu Ehren von Alfaro befinden, der auch als Viejo Luchador oder Alter Krieger bekannt war.

Tag 5
Puerto Bolivar (Machala), Ecuador
„Welthauptstadt der Bananen“
Hummingbird sitting in a tree.
Foto: shutterstock

Machala ist vor allem für seine Nähe zu Puerto Bolivar bekannt, einem wichtigen ecuadorianischen Hafen für den Export von Kaffee, Kakao, Garnelen und erstklassigen Bananen, die von den Einheimischen als Oro verde – „grünes Gold“ – bezeichnet werden. Im Rahmen einer Auswahl optionaler Ausflüge können Sie eine lokale Bananenplantage besuchen oder Kolibris, Sittiche und Brüllaffen im Naturschutzgebiet Buenaventura im Süden beobachten. Ganz in der Nähe befindet sich auch der versteinerte Wald von Puyango mit einer der weltweit größten Ansammlungen versteinerter Bäume, von denen man annimmt, dass sie etwa 100 Millionen Jahre alt und damit so alt wie die Anden selbst sind.

In Puerto Bolivar können Sie in einem der vielen Hafenrestaurants frische Meeresfrüchte schlemmen und den herrlichen Blick auf die natürlichen Mangrovensümpfe der gegenüberliegenden Isla Jambeli genießen. Machala selbst präsentiert sich mit dem ganzen Charme einer kleinen Küstenstadt, einschließlich freundlicher Einheimischer, schöner Plätze und außergewöhnlicher Denkmäler, die Schwertfischen und Bananeros gewidmet sind. Die Gastronomie entwickelt sich stark und die Restaurants beginnen sich zunehmend mit der angesagten modernen Küche zu beschäftigen, für die Ecuador und Peru immer bekannter werden.

Hummingbird sitting in a tree.
Foto: shutterstock
Man in shirt, onboard photographer, standing with a camera in the expedition lounge.
Foto: Agurtxane Concellon
Tag 6
Auf See
Bessere Fotos
Man in shirt, onboard photographer, standing with a camera in the expedition lounge.
Foto: Agurtxane Concellon

Genießen Sie einen ruhigen Tag auf See, entspannen Sie sich und bewundern Sie die Landschaft vom Aussichtsdeck oder von der Lounge aus.

Während Ihrer Reise werden die Mitglieder des Expeditionsteams im Science Center verschiedene Vorträge halten, um ihr umfassendes Wissen über diese Region mit Ihnen zu teilen. Zu den Themen, die möglicherweise behandelt werden, zählen unter anderem die verschiedenen Perioden der präkolumbianischen Geschichte, die geologischen Verhältnisse der umliegenden Berge und Inseln, die Folklore lokaler Gemeinschaften usw. Aber nicht alle Vorträge werden zwangsläufig im Innenbereich gehalten. Wenn unserem Schiff beispielsweise Seevögel folgen, kann das Expeditionsteam Ihnen bei der Beobachtung und der Identifikation dieser gefiederten Reisebegleiter draußen an Deck behilflich sein. An Bord befindet sich zudem ein Fotograf, der nicht nur selbst Fotos von unserer gemeinsamen Reise macht, sondern Ihnen auch beim Erlernen der Grundlagen der Expeditionsfotografie behilflich ist.

Tag 7
Salaverry, Peru
Antike Königreiche
Salaverry, Chan Chan in Peru.
Foto: Shutterstock

Salaverry ist dem Wind und den Wellen des Pazifiks stark ausgesetzt, sodass der Hafen manchmal schwer zu erreichen ist. Wenn jedoch alles nach Plan läuft, ist es ein guter Ausgangspunkt, um Trujillo, Perus drittgrößte Stadt, sowie eine Reihe von archäologischen Stätten in der Umgebung zu besuchen.

Trujillo liegt in einer fruchtbaren Taloase, die vom Rio Moche bewässert wird. Die Stadt verfügt über eine farbenfrohe Barockkathedrale aus dem 17. Jahrhundert, 10 Kolonialkirchen und viele neoklassizistische Villen, ganz zu schweigen von einem der längsten Wandmosaike der Welt, zu finden an der örtlichen Universität. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich hier eher mit weitaus weniger modernen Dingen befassen werden.

Die Stadt Chan Chan entstand während des Chimu-Reichs, das um 900 n. Chr. in dieser Region entstand. Zu den riesigen Ruinen des 20 Quadratkilometer großen Komplexes gehören die Tschudi-Tempel-Zitadelle und die Huaca Esmeralda. Am anderen Ende von Trujillo befinden sich die beiden Moche-Pyramiden der Sonne (Huaca del Sol) und des Mondes (Huaca de la Luna), die bereits einige Jahrhunderte vor der Stadt Chan Chan errichtet wurden. Während es sich bei der Huaca del Sol um das größte Adobe-Bauwerk auf dem gesamten Kontinent handelt, ist die Huaca de la Luna detaillierter und viele ihrer Pastellfresken sind noch immer zu erkennen.

Salaverry, Chan Chan in Peru.
Foto: Shutterstock
Portable fruit stand with loads of fresh fruits in Lima, Peru.
Foto: Andrea Klaussner
Tag 8
Callao/Lima, Peru
„Stadt der Könige“
Portable fruit stand with loads of fresh fruits in Lima, Peru.
Foto: Andrea Klaussner

Inmitten eines Wüstenstreifens zwischen dem Pazifik und den Anden gelegen befindet sich die peruanische Hauptstadt Lima, erreichbar über den Seehafen Callao. Lima ist die größte Stadt des Landes, eine moderne und weitläufige Metropole, in der Traditionen und Trends sich zu einem aufregenden Cocktail aus Kultur und Küche mischen.

Das historische Zentrum der Weltkulturerbe-Stadt ist geprägt von einer einzigartigen Architektur aus der Kolonialzeit, darunter die Plaza Mayor und das Kloster San Francisco. Im scharfen Kontrast hierzu erinnern die Lehmruinen der Zeremonienpyramiden Huaca Pucllana und Huaca Huallamarca an die bereits vor langer Zeit untergegangene Inka-Zivilisation. Wenn Sie mehr über die prähispanische Archäologie erfahren möchten, stehen mindestens vier verschiedene Museen zur Auswahl. Kunstfreunde werden sich auch für den freundlichen und unkonventionellen Stadtteil Barranco interessieren, wo neben Wandmalereien auch kreative Cafés sowie zwei der Museen für zeitgenössische Kunst in Lima zu finden sind.

Eine weitere ultimative Erfahrung in Lima ist kulinarischer Natur. Die aus der peruanischen Hauptstadt stammende Küche hat die Messlatte im Bereich der Gastronomie weltweit höher gelegt und es gibt keinen Mangel an international anerkannten und preisgekrönten Restaurants, die zum Schlemmen einladen. Eine der größten kulinarischen Besonderheiten Perus ist Ceviche – frischer Fisch, der mit aromatischem Limettensaft und anderen Gewürzen mariniert ist. Dieses typische Gericht ist an vielen Orten in der Stadt erhältlich, von gehobenen Restaurants in Miraflores bis hin zu den bodenständigen Cevicherías an den Fischereidocks in Chorrillos.

Tag 9
Paracas, Peru
Außerirdische Linien und Landschaften?
Sea lions sitting on cliffs by the water in Paracas Pisco, Ballestas Island.
Foto: Shutterstock

Der kleine, verschlafene Ferienort Paracas liegt an einer Bucht im Schutz einer Halbinsel und ist von Klippen und Stränden umgeben, die aussehen, als seien sie aus braunem Zucker. Die auch als El Chaco bekannte Stadt verfügt über eine Reihe von Restaurants entlang des Hauptteils der Uferpromenade und des Boulevards, wo Sie Jalea, eine Mischung aus gebratenen Meeresfrüchten mit Salsa Criolla und Maniokwurzeln, genießen können. Auch der peruanische Streifenfisch, bekannt als Pejerry, gilt hier als eine lokale Spezialität, die man am besten mit einem Glas Pisco herunterspült – einem Traubenbrand, der in mobilen Brennereien der Region hergestellt wird. Seien Sie jedoch vorsichtig, denn der Pisco kann ziemlich stark sein!

Gegenüber dem Hafen von Paracas befindet sich eine rätselhafte lokale Geoglyphe, die eine Art Kerzenleuchter darstellt und möglicherweise bereits aus dem Jahr 200 v. Chr. stammt. Sie könnte im Zusammenhang mit den berühmten Nazca-Linien stehen, die Sie im Rahmen eines optionalen Ausflugs nur eine kurze Busfahrt entfernt im südlich gelegenen Pisco-Tal besuchen können. Die Nazca-Linien selbst sind möglicherweise sogar noch älter als der Kerzenleuchter, doch es werden nach wie vor immer wieder neue entdeckt, was bereits zu allen möglichen Entstehungstheorien führte – bis hin zu einer außerirdischen Herkunft.

Sie können auch eine Bootstour zur nahe gelegenen Inselgruppe der Islas Ballestas unternehmen, die als eine Art Miniaturversion der Galápagos-Inseln gelten. Die Islas Ballestas beherbergen eine ganze Reihe von Wildtieren, darunter Humboldt-Pinguine, Schildkröten, peruanische Tölpel, Kormorane, Pelikane, Seelöwen, Delfine, Inkaseeschwalben und Buckelwale. Auch das Paracas-Nationalreservat, dessen Gebiet eine seltene Kombination von Wüsten- und Meeresökosystemen in sich vereint, befindet sich ganz in der Nähe. Die wie auf dem Mars wirkenden gelben Dünen und roten Sandstrände verfügen über mehr als 100 archäologische Stätten der Paracas-Kultur und bieten Vögeln wie dem Andenkondor und dem chilenischen Flamingo eine Kulisse wie aus einer anderen Welt.

Sea lions sitting on cliffs by the water in Paracas Pisco, Ballestas Island.
Foto: Shutterstock
Hands holding a paper and a pen - painting.
Foto: Andrea Klaussner
Tag 10
Auf See
Eine kühlende Strömung
Hands holding a paper and a pen - painting.
Foto: Andrea Klaussner

Auf unserer Reise weiter nordwärts in Richtung Chile haben Sie die Möglichkeit, weiterhin das Vortragsprogramm des Expeditionsteams zu besuchen, die gesunde salzige Seeluft und die Aussicht an Deck zu genießen sowie alle Einrichtungen zu nutzen, die Ihr Expeditionsschiff zu bieten hat. Diese Gewässer sind auch Teil des Humboldt-Stroms, einer kalten Meeresströmung, die das Klima in der Region kühlt und oftmals für einen klaren Himmel sorgt. Darüber hinaus trägt dieser Strom zu einem hochproduktiven marinen Ökosystem in der Region bei und fördert das Wachstum von Sardinen, Sardellen und Makrelen in großen Mengen.

Wenn Sie gerne aktiv bleiben möchten, gibt es an Bord gut ausgestattete Fitnesseinrichtungen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich – dort mit einer großartigen Aussicht. Auch an die Schwimmer unter Ihnen haben wir gedacht – das Schiff verfügt über einen beheizten Infinity-Pool, der Ihnen jederzeit zur Verfügung steht. Wenn Sie nicht gerne auf einem Laufband trainieren, können Sie auch auf der Laufstrecke im Außenbereich des Schiffes Ihre Runden absolvieren. Die schöne Umgebung und die Meeresbrise werden Sie vielleicht dazu anspornen, sogar noch ein paar Kilometer mehr zu laufen als gewöhnlich.

Tag 11
Arica, Chile
Eine Stadt, in der es niemals regnet
Coastline with a small town, close to Arica, Chile.
Foto: Camille Seaman

Auch wenn es für eine Küstenstadt ungewöhnlich erscheinen mag – Arica genießt ein konstantes Wüstenklima und gilt dadurch als eine der trockensten Städte der Welt. Genau deshalb badet diese Stadt fast das ganze Jahr über buchstäblich im herrlichsten Sonnenschein und die Bewohner bezeichnen Arica voller Stolz als eine „Stadt des immerwährenden Frühlings“. Die Strände sind bei Sonnenanbetern und Surfern gleichermaßen beliebt und die Aussicht von der hohen Sandsteinklippe El Morro ist die 15-minütige Wanderung hinauf zur wehenden chilenischen Flagge definitiv wert.

Ein weiterer beliebter Anlaufpunkt für Besucher ist die Kathedrale San Marcos, die von dem berühmten Pariser Ingenieur und Architekten Gustave Eiffel entworfen und 1876 eingeweiht wurde. Die Calle 21 de Mayo und die Calle Bolognesi sind lebhafte Fußgängerzonen mit vielen Restaurants und Kunsthandwerksläden, während der Markt El Agro eine Vielfalt von Sinneseindrücken für Nase, Mund und Augen bereithalten. Im nahegelegenen Archäologischen Museum von San Miguel de Azapa können Sie verschiedene Exponate aus der Chinchorro-Kultur besichtigen und Mumien bestaunen, die sogar älter sind als alle, die man bisher in Ägypten fand. Fahren Sie in den Süden der Stadt, um die eher raue Playa Corazones zu erkunden und die Anzota-Höhlen zu besuchen. Zudem haben Sie eventuell auch die Möglichkeit, im Rahmen eines optionalen Ausflugs die Geoglyphen im Lluta-Tal und im Nationalpark Lauca zu sehen.

Coastline with a small town, close to Arica, Chile.
Foto: Camille Seaman
San Marcos Cathedral in Arica, Chile.
Foto: Camille Seaman
Cliffs in front of the blue water. Skyline with big houses in the background.
Foto: Shitterstock
Tag 12
Iquique, Chile
Humberstone: eine verlassene Stadt in der Wüste
Cliffs in front of the blue water. Skyline with big houses in the background.
Foto: Shitterstock

Willkommen in einem kleinen Stück vom Paradies – gelegen am Pazifik und gesäumt von Palmen und Promenaden. Iquique ist eine der schönsten Küstenstädte Chiles und bietet das ganze Jahr über spannende Aktivitäten. Shoppingfreunde werden sofort in die zollfreie Mall Zofri strömen, während Schiffsfans bei einem Rundgang über die Korvette La Esmeralda begeistert sein dürften, die aus dem Pazifikkrieg stammt. Unser Hauptplan vor Ort besteht darin, die nahe gelegene verlassene Salpeter-Bergbaustadt Humberstone inmitten der Atacama-Wüste zu besuchen, eine UNESCO-Welterbestätte und ein Stück Geschichte, durch das man buchstäblich hindurchspazieren kann.

Zurück in Iquique können Sie die Promenade von La Costenera, die vom Sandstrand Playa Cavancha gesäumt wird, hinunterschlendern und dabei die Umgebung mit der Skyline der Stadt auf der einen Seite und den Kiteboardern und Surfern auf der anderen Seite auf sich wirken lassen. Der Baquedano ist eine bedeutende Straße, die von georgianischer Architektur aus dem 19. Jahrhundert gesäumt wird und zum Astoreca-Palast sowie zu einem bildschönen Glockenturm im Zentrum der Stadt führt. Sie werden auch so manches stilvolle Café finden, in dem Sie in die lokale Kaffeekultur eintauchen oder einen traditionellen cremigen Mango Sour genießen können. Rund um den Mercado ist ein chinesisches Viertel entstanden, in dem sich peruanische und chinesische Aromen zur neuen und einzigartigen Chifa-Küche vereinen. Abgesehen von einer Vielzahl von Meeresfrüchtegerichten sollten Sie unbedingt Chumbeque probieren, ein Dessert, das abwechselnd aus dünnen Teigschichten und fruchtigen Karamelllagen besteht.

Tag 13
Auf See
Erholung an Bord
4 people standing on the outdoor deck, looking into the water.
Foto: Andrea Klaussner

Unsere Seereise neigt sich ihrem Ende entgegen. Genießen Sie einen weiteren erholsamen Tag an Bord Ihres Schiffes. Nutzen Sie die vielen Einrichtungen an Bord oder besuchen Sie einige Vorträge, um Genaueres darüber zu erfahren, was Sie auf dieser Reise noch alles erwartet.

Es gibt keinen besseren Ort als den Wellnessbereich, um sich während dieser wohlverdienten Erholungspause noch einmal vollständig zu entspannen. Spüren Sie, wie Ihre verhärteten Muskeln sich während einer Massage entspannen, oder lassen Sie sich mit ein paar Hautpeeling-Behandlungen verwöhnen. Und wenn Ihnen die warmen Außentemperaturen noch nicht ausreichen, kommen Sie spätestens bei einem Besuch in der Sauna ins Schwitzen. Sie können sich auch in Ihre Badekleidung werfen und sich im sprudelnden Outdoor-Whirlpool ganz entspannt zurücklehnen. Ein angeleiteter Meditationskurs könnte Ihnen zu einem Zustand der vollkommenen Ausgeglichenheit verhelfen. Wofür auch immer Sie sich entscheiden, Sie haben auf jeden Fall eine Vielzahl an Möglichkeiten, Stress abzubauen und für den Rest Ihres Abenteuers neue Kräfte zu sammeln.

4 people standing on the outdoor deck, looking into the water.
Foto: Andrea Klaussner
Wooden bridge in a park, in La Serena Chile.
Foto: Shutterstock
Tag 14
La Serena, Chile
„Stadt der Kirchen“
Wooden bridge in a park, in La Serena Chile.
Foto: Shutterstock

Die Stadt La Serena befindet sich auf einigen flachen Küstenabschnitten und erfreut sich wunderschöner Sandstrände, die sich entlang der Avenida del Mar und noch darüber hinaus erstrecken. Sie werden feststellen, dass Chiles zweitälteste Stadt ein ausgeprägtes und stilsicheres neokoloniales Erscheinungsbild und eine entsprechende Atmosphäre hat. Zwischen den modernen Gebäuden finden sich noch immer Überreste klassischer Architektur, hierunter etwa 30 sorgfältig restaurierte Steinkirchen, von denen einige 350 Jahre alt sind. Wenn die Kirchen, so charmant sie auch sein mögen, für Sie auf den ersten Blick alle gleich aussehen sollten, ist es vielleicht hilfreich zu wissen, dass man sie aufgrund der verschiedenen Glockenturmstile unterscheiden kann.

Machen Sie einen Spaziergang entlang der Strände, über Promenaden und Plätze, oder schlendern Sie durch die gepflegten öffentlichen Gärten, hierunter der im japanischen Stil gehaltene Jardín del Corazón. Auf dem Markt „La Recova“ können Sie schöne Kunsthandwerksgegenstände käuflich erwerben. Das archäologische Museum beherbergt viele präkoloniale Exponate, während die versteckte Gasse des Patio Colonial in der Nähe von Balmaceda einige schöne Cafés und Speiselokale mit entspannter Atmosphäre bietet.

Tag 15
Valparaíso, Chile

Voraussichtliche Ankunftszeit: 10:00

Ein „Juwel des Pazifiks“ der UNESCO
Colorful houses in front of the blue Ocean in Valparaiso, Chile.
Foto: shutterstock

Ihre Reise endet, wenn wir den Seehafen von Valparaíso erreichen. Die UNESCO-geschützte Stadt wurde an steilen Hängen mit Blick auf den Ozean erbaut und ist ein wahres Labyrinth aus Denkmälern, Kirchen, historischen Standseilbahnen, trendigen Barrios, Kopfsteinpflastergassen, farbenfrohen Häusern und charmanten Plätzen. Die Stadtteile Cerros Alegre und Concepción bieten wahrscheinlich die besten Aussichten, während das historische Hafenviertel eine hübsche koloniale Architektur, lebhafte Mercados sowie das Schifffahrtsmuseum und das Museum für moderne Kunst beherbergt. Sie werden wahrscheinlich von dieser farbenfrohen und ungewöhnlichen Stadt fasziniert sein. Warum bleiben Sie also nicht ein oder zwei Tage länger? Von hier aus können Sie auch an einem Nachprogramm in Form eines Abstechers zur Osterinsel teilnehmen, bekannt für ihre mysteriösen Steinstatuen in Form von riesigen Köpfen.

Colorful houses in front of the blue Ocean in Valparaiso, Chile.
Foto: shutterstock
Hurtigruten bietet Ihnen einzigartige Expeditions-Seereisen zu einigen der abgelegensten und unberührtesten Gewässer der Welt. Wie bei allen Expeditionen bestimmen die Elemente wie Wetter, Eis- und Seebedingungen am Ende den Ablauf. Die Sicherheit und ein unvergleichliches Reiseerlebnis für unsere Gäste haben bei uns oberste Priorität. Alle unsere Reiserouten sind exemplarisch und werden kontinuierlich angepasst. Dies kann durch unerwartete Wetter- und Seebedingungen erfolgen – oder weil die Natur und Tierwelt überraschende Möglichkeiten zur Beobachtung bieten. Deshalb nennen wir es eine Expeditionsreise.
Verfügbarkeit und Preise prüfen

Leistungen

Leistungen

Expeditions-Seereise

  • Expeditionsreise in einer Kabine Ihrer Wahl
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke (Bier und Hauswein sowie Softdrinks und Mineralwasser) werden in den Restaurants Aune und Fredheim serviert
  • À-la-carte-Restaurant Lindstrøm für Gäste der Suiten inbegriffen
  • Tee und Kaffee ganztägig, kostenfrei verfügbar
  • Kostenloses WLAN an Bord. Beachten Sie bitte, dass wir abgelegene Gebiete mit eingeschränkter Verbindung bereisen. Streaming wird nicht unterstützt.
  • Kostenlose wiederverwendbare Wasserflasche zur Nutzung an den Wassernachfüllstationen an Bord
  • Deutschsprachiges Expeditionsteam, das die Aktivitäten an Bord und an Land organisiert und begleitet
  • Verschiedene, im Reisepreis enthaltene Aktivitäten

Aktivitäten an Bord

  • Die Experten unseres Expeditionsteams halten ausführliche Vorträge zu verschiedenen Themen.
  • Nutzung des Science Center des Schiffes mit einer umfangreichen Bibliothek und modernen Mikroskopen für biologische und geologische Untersuchungen
  • Wissenschaftliches Forschungsprogramm, das es den Gästen ermöglicht, sich an aktuellen wissenschaftlichen Forschungsprojekten zu beteiligen
  • Ein professioneller Fotograf an Bord versorgt unsere Gäste mit Tipps und Tricks für die besten Landschafts- und Tierfotos.
  • Nutzung bordeigener Einrichtungen wie Whirlpools, Infinity-Pool, Panoramasauna, Outdoor- und Indoor-Fitnessbereiche und Laufstrecke im Freien
  • Tägliches Zusammentreffen mit der Crew, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten

Erkundungstouren

  • Verleih von Stiefeln, Wanderstöcken und allen benötigten Ausrüstungsgegenständen für die Aktivitäten
  • Kostenlose wind- und regenabweisende Expeditionsjacke
  • Unsere Expeditionsfotografen helfen Ihnen bei der Kameraeinstellung vor Anlandungen.

Nicht inbegriffen

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Gepäckverladung
  • Optionale Landausflüge unter der Leitung unserer lokalen Partner
  • Optionale Aktivitäten in kleinen Gruppen mit unserem Expeditionsteam
  • Optionale Behandlungen im Spa- und Wellnessbereich an Bord

Hinweise

  • Alle geplanten Aktivitäten unterliegen den Wetterbedingungen
  • Bei Ausflügen und Aktivitäten sind Änderungen vorbehalten.
  • Bitte stellen Sie sicher, dass Sie alle Bestimmungen für die Einreise und das Boarding erfüllen
  • Trinkgelder werden nicht erwartet.

Schiffe

Rotes Schiff in einem Gewässer

MS Roald Amundsen

Baujahr 2019
Werft Kleven Yards
Reisende 530 (500 in der Antarktis)
BRZ 20.889 t
Länge 140 m
Breite 23,6 m
Geschwindigkeit 15 Knoten

Im Jahr 2019 erweiterte Hurtigruten seine Flotte um ein brandneues Schiff: MS Roald Amundsen. Das hochmoderne Schiff verfügt über eine neue, besonders umweltfreundliche und nachhaltige Hybridtechnologie, die den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren wird – und dabei der Welt beweist, dass Hybridantrieb bei großen Schiffen möglich ist.

Mehr erfahren über MS Roald Amundsen

MS Fridtjof Nansen

Baujahr 2020
Werft Kleven Yards, Norway
Reisende 530 (500 in der Antarktis)
BRZ 20.889
Länge 140 m
Breite 23,6 m
Geschwindigkeit 15 Knoten

MS Fridtjof Nansen ist das neueste Mitglied der Hurtigruten Flotte von maßgefertigten Schiffen und das zweite Expeditionsschiff der nächsten Generation. Sie wird einige der spektakulärsten Ecken der Welt erkunden.

Mehr erfahren über MS Fridtjof Nansen

A large boat in a body of water with a mountain in the background
Verfügbarkeit und Preise prüfen