MS Roald Amundsen, MS Fridtjof Nansen
11 Tage

Entdeckungsreise Panamakanal mit Machu Picchu

Preis ab
5.391 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
MS Roald Amundsen, MS Fridtjof Nansen
11 Tage

Entdeckungsreise Panamakanal mit Machu Picchu

Preis ab
5.391 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Entdeckungsreise Panamakanal mit Machu Picchu
Abfahrten
8. Oktober 2022
9. Oktober 2022
  • Durchqueren Sie den beeindruckenden Panamakanal und sehen Sie das ausgeklügelte Schleusensystem aus nächster Nähe
  • Erleben Sie Machu Picchu und die Festungen von Ollantaytambo und Sacsayhuamán

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Reiseverlauf

Unsere gemeinsame Expedition beginnt in Colón, wo wir zunächst den berühmten Panamakanal in Richtung Pazifik durchqueren. Dann geht es weiter südwärts, wo wir verschiedene Städte in Ecuador und Peru besuchen, um wunderschöne Strände und UNESCO-Welterbestätten zu erleben. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, eines der größten archäologischen Geheimnisse der Welt zu erkunden: das eindrucksvolle Machu Picchu.
Tag 1
Colón, Panama
Das Tor zum Panamakanal
Port and buildings close to the waterline in Colón, Mexivo.
Foto: Shutterstock

Die Stadt Colón liegt am atlantischen Ende des Panamakanals. Hier findet man exklusive Hotels, ein Casino, heiße Quellen, eine florierende Handwerksszene und hervorragende Restaurants mit lokalen Spezialitäten. Wenn Sie die Stadt ausgiebig erkunden oder im Rahmen eines Vorprogramms eine Dschungel-Lodge am Rio Chagres besuchen möchten, sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen und bereits ein paar Tage früher anreisen.

Sobald Sie an Bord des Schiffes sind, werden Sie genug damit zu tun haben, Ihre kostenlose Expeditionsjacke abzuholen, sich in Ihrer Kabine einzurichten, das Schiff zu erkunden und an der obligatorischen Sicherheitsübung teilzunehmen. Nach dem Abendessen und einer kleinen Begrüßungsansprache Ihres Kapitäns, auf die Sie gemeinsam anstoßen, treffen Sie Ihr Expeditionsteam, das mit Ihnen einige wichtige Gesundheits- und Sicherheitsregeln durchgeht.

Port and buildings close to the waterline in Colón, Mexivo.
Foto: Shutterstock
Panama Canal from above.
Foto: Gonzalo Azumendi / Getty Images
Ship to be channeled in the Panama Canal.
Foto: Shutterstock
Tag 2
Panamakanal
Von Ozean zu Ozean
Panama Canal from above.
Foto: Gonzalo Azumendi / Getty Images

Wir verlassen Colón am frühen Morgen und bereiten uns auf die Einfahrt in den Panamakanal vor. Das komplexe Kanalsystem ist seit über hundert Jahren im Betrieb und erstreckt sich über eine Länge von 80km in Form von natürlichen und künstlichen Wasserwegen. Wir werden zunächst an der Einfahrt in den Kanal auf unseren zugewiesenen Slot warten, um schließlich in die erste einer ganzen Reihe riesiger Schleusen einzulaufen. Dieses raffinierte Schleusensystem ist eine Meisterleistung der modernen Technik und hebt das Schiff auf eine Höhe von mehr als 26 Metern über dem Meeresspiegel an. Bei gutem Wetter haben Sie die Möglichkeit, das Expeditionsteam an Deck zu treffen, wo es Ihnen alle interessanten Orte entlang des Kanals zeigt und mehr über die Geschichte dieses ehrgeizigen Projekts erzählt.

Etwa auf halber Strecke während des 12-stündigen Transits durch den Kanal wird das Schiff in den Abschnitt des Gatún-Sees einfahren. Dieser wurde durch das Aufstauen des nahe gelegenen Rio Chagres angelegt und ist einer der größten künstlichen Seen der Welt. Im Gegensatz dazu ist der umliegende Regenwald von jeder Entwicklung praktisch unberührt und die vielfältige mittelamerikanische Flora und Fauna kann sich hier ungestört entfalten. Mit etwas Glück können Sie an den Ufern Krokodile und Alligatoren entdecken. Halten Sie in den Bäumen auch Ausschau nach Affen und eventuell sogar Faultieren.

Nach einigen weiteren Schleusen und Seen wird das Schiff die Puente de las Américas (Brücke von Amerika) passieren und am pazifischen Ende den Kanal verlassen. Auf der Tagesfahrt von einem großen Ozean zum anderen haben Sie nun das Resultat jahrhundertelanger Planung, harter Arbeit und grenzenlosen Einfallsreichtums mit eigenen Augen gesehen. Dies ist mit Sicherheit ein Erlebnis, das Sie nicht so schnell wieder vergessen werden.

Tag 3
Auf See
Willkommen im Pazifik
Man and woman standing on outdoor deck with binoculars looking for birds.
Foto: Andrea Klaussner

Verbringen Sie etwas Zeit bei einem entspannten Spaziergang an Deck, genießen Sie die vorbeiziehende Küstenlandschaft und halten Sie Ausschau nach Meerestieren wie Walen, Seelöwen und Seevögeln. Wenn Sie Lust verspüren, selbst ins kühle Nass einzutauchen, haben Sie die Möglichkeit, ein Bad im Infinity-Pool oder in den beiden Outdoor-Whirlpools zu nehmen und dabei die schöne Umgebung zu bewundern.

Zudem bietet sich auch die großartige Gelegenheit, im Science Center Vorträge des Expeditionsteams zu besuchen und mehr über die Erlebnisse zu erfahren, die Sie in den nächsten Tagen erwarten. Wählen Sie auch Ihr bevorzugtes Wissenschaftsprogramm aus, an dem Sie sich aktiv beteiligen können – es ist ein erhebendes Gefühl zu wissen, dass Sie die weltweite aktuelle Forschung aktiv damit unterstützen können. Nach Einbruch der Dunkelheit können Sie in sternenklaren Nächten unser Expeditionsteam auch draußen an Deck treffen, um ein wenig Sternenkunde zu betreiben.

Wenn dann der Appetit aufs Abendessen kommt, gehen Sie in eines der drei Restaurants, um die abwechslungsreiche und köstliche Küche zu genießen. Die Explorer Lounge und Bar lädt dazu ein, im gemütlichen Rahmen gemeinsam mit Ihren neu gewonnenen Freunden an Bord ein oder zwei Gläser zu trinken.

Man and woman standing on outdoor deck with binoculars looking for birds.
Foto: Andrea Klaussner
Manta from above - houses and a church surrounded by forests.
Foto: Shutterstock
Woman standing in front of a shop, looking at hats.
Foto: Shutterstock
Tag 4
Manta, Ecuador
Made in Montecristi
Manta from above - houses and a church surrounded by forests.
Foto: Shutterstock

Am frühen Morgen überqueren wir den Äquator. Sie haben die Möglichkeit, an einer traditionellen Zeremonie an Bord teilzunehmen, bei der wir König Neptun um seinen Segen bitten. Mit etwas Glück könnte es sogar passieren, dass er uns persönlich erscheint, bevor wir unseren ersten Hafen in Ecuador erreichen.

Unsere Haupttour des heutigen Tages führt Sie in die Handwerksstadt Montecristi, die sich 8 km landeinwärts von der Hafenstadt Manta befindet. Sie wurde im 16. Jahrhundert von Manteños gegründet, die vor den häufigen Piratenüberfällen an der Küste ins Landesinnere flohen. Das in Ecuador gelegene Montecristi ist jeglichen Namensabweichungen zum Trotz der eigentliche Entstehungsort der sogenannten Panama-Hüte. Die Fehlbezeichnung geht auf einen Besuch Präsident Roosevelts am Panamakanal im Jahr 1904 zurück, bei dem der Präsident einen dieser Hüte trug, wodurch diese weltweite Popularität erlangen sollten. Sie werden über die ganze Stadt verteilt eine Vielzahl an Geschäften finden, die diesen ortstypischen Artikel in allen Größen und Farben verkaufen – fachmännisch von lokalen Handwerkern aus den Blättern des Jipijapa-Baums gewebt.

Neben dem Kauf einiger Hüte können Sie Ihre Zeit vor Ort damit verbringen, sich in den übrigen Läden an der hübschen Plaza umzusehen, die schöne Architektur der Kirche zu bewundern oder sich die abwechslungsreiche Straßenkunst anzusehen. Ein prominentes Wandgemälde an der Plaza zeigt General Eloy Alfaro, den zweimaligen ecuadorianischen Präsidenten, der gebürtig aus Montecristi stammte. Vielleicht haben Sie ja auch Zeit, den Haupthügel zu erklimmen, wo sich ein Museum und ein grandioses Mausoleum zu Ehren von Alfaro befinden, der auch als Viejo Luchador oder Alter Krieger bekannt war.

Tag 5
Puerto Bolivar (Machala), Ecuador
„Welthauptstadt der Bananen“
Hummingbird sitting in a tree.
Foto: shutterstock

Machala ist vor allem für seine Nähe zu Puerto Bolivar bekannt, einem wichtigen ecuadorianischen Hafen für den Export von Kaffee, Kakao, Garnelen und erstklassigen Bananen, die von den Einheimischen als Oro verde – „grünes Gold“ – bezeichnet werden. Im Rahmen einer Auswahl optionaler Ausflüge können Sie eine lokale Bananenplantage besuchen oder Kolibris, Sittiche und Brüllaffen im Naturschutzgebiet Buenaventura im Süden beobachten. Ganz in der Nähe befindet sich auch der versteinerte Wald von Puyango mit einer der weltweit größten Ansammlungen versteinerter Bäume, von denen man annimmt, dass sie etwa 100 Millionen Jahre alt und damit so alt wie die Anden selbst sind.

In Puerto Bolivar können Sie in einem der vielen Hafenrestaurants frische Meeresfrüchte schlemmen und den herrlichen Blick auf die natürlichen Mangrovensümpfe der gegenüberliegenden Isla Jambeli genießen. Machala selbst präsentiert sich mit dem ganzen Charme einer kleinen Küstenstadt, einschließlich freundlicher Einheimischer, schöner Plätze und außergewöhnlicher Denkmäler, die Schwertfischen und Bananeros gewidmet sind. Die Gastronomie entwickelt sich stark und die Restaurants beginnen sich zunehmend mit der angesagten modernen Küche zu beschäftigen, für die Ecuador und Peru immer bekannter werden.

Hummingbird sitting in a tree.
Foto: shutterstock
Man in shirt, onboard photographer, standing with a camera in the expedition lounge.
Foto: Agurtxane Concellon
Tag 6
Auf See
Bessere Fotos
Man in shirt, onboard photographer, standing with a camera in the expedition lounge.
Foto: Agurtxane Concellon

Genießen Sie einen ruhigen Tag auf See, entspannen Sie sich und bewundern Sie die Landschaft vom Aussichtsdeck oder von der Lounge aus.

Während Ihrer Reise werden die Mitglieder des Expeditionsteams im Science Center verschiedene Vorträge halten, um ihr umfassendes Wissen über diese Region mit Ihnen zu teilen. Zu den Themen, die möglicherweise behandelt werden, zählen unter anderem die verschiedenen Perioden der präkolumbianischen Geschichte, die geologischen Verhältnisse der umliegenden Berge und Inseln, die Folklore lokaler Gemeinschaften usw. Aber nicht alle Vorträge werden zwangsläufig im Innenbereich gehalten. Wenn unserem Schiff beispielsweise Seevögel folgen, kann das Expeditionsteam Ihnen bei der Beobachtung und der Identifikation dieser gefiederten Reisebegleiter draußen an Deck behilflich sein. An Bord befindet sich zudem ein Fotograf, der nicht nur selbst Fotos von unserer gemeinsamen Reise macht, sondern Ihnen auch beim Erlernen der Grundlagen der Expeditionsfotografie behilflich ist.

Tag 7
Salaverry, Peru
Antike Königreiche
Salaverry, Chan Chan in Peru.
Foto: Shutterstock

Salaverry ist dem Wind und den Wellen des Pazifiks stark ausgesetzt, sodass der Hafen manchmal schwer zu erreichen ist. Wenn jedoch alles nach Plan läuft, ist es ein guter Ausgangspunkt, um Trujillo, Perus drittgrößte Stadt, sowie eine Reihe von archäologischen Stätten in der Umgebung zu besuchen.

Trujillo liegt in einer fruchtbaren Taloase, die vom Rio Moche bewässert wird. Die Stadt verfügt über eine farbenfrohe Barockkathedrale aus dem 17. Jahrhundert, 10 Kolonialkirchen und viele neoklassizistische Villen, ganz zu schweigen von einem der längsten Wandmosaike der Welt, zu finden an der örtlichen Universität. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich hier eher mit weitaus weniger modernen Dingen befassen werden.

Die Stadt Chan Chan entstand während des Chimu-Reichs, das um 900 n. Chr. in dieser Region entstand. Zu den riesigen Ruinen des 20 Quadratkilometer großen Komplexes gehören die Tschudi-Tempel-Zitadelle und die Huaca Esmeralda. Am anderen Ende von Trujillo befinden sich die beiden Moche-Pyramiden der Sonne (Huaca del Sol) und des Mondes (Huaca de la Luna), die bereits einige Jahrhunderte vor der Stadt Chan Chan errichtet wurden. Während es sich bei der Huaca del Sol um das größte Adobe-Bauwerk auf dem gesamten Kontinent handelt, ist die Huaca de la Luna detaillierter und viele ihrer Pastellfresken sind noch immer zu erkennen.

Salaverry, Chan Chan in Peru.
Foto: Shutterstock
Woman in traditional clothing standing next to a llama, mountains in the backround.
Tag 8
Callao/Lima/Cusco/Heiliges Tal, Peru
Auf dem Weg ins Heilige Tal
Woman in traditional clothing standing next to a llama, mountains in the backround.

Gegen Mittag erreichen wir Callao und es wird Zeit, sich vom Kapitän und der Besatzung zu verabschieden. Für Ihren Transfer zum Flughafen Lima und Ihren Flug nach Cusco erhalten Sie ein Lunchpaket. Sobald wir in der alten Hauptstadt des Inka-Reiches auf 3.400 Metern über dem Meeresspiegel angekommen sind, begeben wir uns in das Tambo del Inka Resort im Heiligen Tal, wo wir zu Abend essen und die Nacht verbringen werden.

Tag 9
Heiliges Tal/Machu Picchu/Heiliges Tal, Peru
„Die verlorene Stadt der Inka“
People sitting on a stone wall in colorful clothes or blankets and hats.

Nach dem Frühstück im Resort erwartet Sie ein unvergesslicher Tag. Wir starten in Ollantaytambo, dem einstigen Herrschersitz von Kaiser Pachacuti, der diese Region eroberte und die Stadt erbaute. Noch immer wird diese von der gleichnamigen Steinfestung dominiert, die sich eindrucksvoll auf einer massiven Klippe über der Gemeinde erhebt. Dieses riesige Bauwerk aus rosafarbenem Granit war einst ein blühender Komplex aus Bädern, Tempeln und Militärkasernen und die Festung war die Hauptverteidigungsanlage des Tals gegen das rivalisierende Volk der Antis. Gleichzeitig war dies der Schauplatz des größten Sieges der Inka gegen die Spanier während der Eroberungskriege.

Im Anschluss fahren wir zum nahe gelegenen Bahnhof, um in den Luxuszug Hiram Bingham nach Machu Picchu einzusteigen. Gönnen Sie sich einen herzhaften Brunch und genießen Sie auf dem Weg zu diesem berühmten Ort die herrliche Aussicht auf die vorbeiziehende Landschaft.

Endlich erreichen wir das spektakuläre Machu Picchu. Die um 1450 erbaute und zur Zeit der spanischen Eroberung verlassene Stadt war jahrhundertelang durch ein Dickicht von Weinreben und Bäumen von der Außenwelt abgeschnitten. Seitdem die verlorene Stadt der Inka 1911 von einem amerikanischen Archäologen wiederentdeckt wurde, steht sie als eines der beeindruckendsten Reiseziele der Welt im Mittelpunkt eines breiten Interesses.

Sie können in Ruhe die Ruinen der Stadt erkunden und dabei versuchen, sich vorzustellen, wie das Leben hier damals gewesen sein muss, als sie noch von Priestern, Handwerkern und Dienern bewohnt wurde. Bei Ausgrabungsarbeiten auf dem Gelände wurden Skelette, Artefakte und Wollkleidung gefunden. Zudem ist die Stadt ein Musterbeispiel für die berühmte Präzision der Inka-Mauerwerke, die man hier bewundern kann. Da die Inka keine schriftlichen Aufzeichnungen über den Aufstieg oder Fall der Stadt hinterlassen haben, ist Machu Picchu bis heute eine der geheimnisvollsten archäologischen Stätten der Welt.

Nach einem erlebnisreichen Tag an den beiden Stätten fahren wir mit dem Zug zurück zum Tambo del Inka Resort, wo uns ein weiterer entspannter Abend mit Übernachtung erwartet.

People sitting on a stone wall in colorful clothes or blankets and hats.
Machu Picchu, Peru
Foto: Bérenger Zyla, Getty-Images
Ollantayambo Incan palace  in between mountains
Tag 10
Heiliges Tal/Cusco/Lima, Peru
Das Zentrum des Inka-Reiches
Ollantayambo Incan palace  in between mountains

Nach dem Frühstück kehren wir nach Cusco zurück, um die Festung Sacsayhuamán zu besuchen. Diese liegt strategisch günstig auf einem Hügel mit Blick auf Cusco und wurde wie viele andere Inka-Bauwerke vollständig ohne Mörtel erbaut. Obwohl die riesigen Steine bis zu 200 Tonnen schwer sind, passen sie so lückenlos aufeinander, dass man nicht einmal einen dünnen Grashalm zwischen ihnen hindurchschieben könnte – ein Zeugnis für die ausgefeilten Bautechniken und architektonischen Fähigkeiten der Inka.

Im Anschluss besichtigen wir die prachtvolle, im Barockstil erbaute Kathedrale von Cusco, die Mitte des 16. Jahrhunderts von den Spaniern auf den Fundamenten eines Inka-Palastes erbaut wurde. Viele der Steine, die man für den Bau der Kirche verwendete, wurden von der nahe gelegenen Festung Sacsayhuamán geplündert. Von dort aus fahren wir weiter zur Coricancha, wo Sie das wunderschöne Dominikanerkloster von Santo Domingo bewundern können, errichtet auf den Fundamenten des Sonnentempels, der als wichtigster Tempel des Inka-Reiches galt. Die gewundene, ganz ohne Mörtel gebaute Mauer am westlichen Ende der Kirche gilt als eines der großartigsten existierenden Beispiele für Mauerwerke aus der Inka-Kultur.

Das Mittagessen werden wir in einem lokalen Restaurant einnehmen, bevor wir zum Flughafen fahren und nach Lima fliegen. Dort treffen wir unseren lokalen Guide und fahren zum Hotel. Nach dem Einchecken können Sie den Abend in der peruanischen Hauptstadt nach Belieben genießen. Wir empfehlen, in das trendige Viertel Barranco zu gehen, um Bars und Restaurants zu besuchen, oder sich die hell erleuchteten Ruinen der Zeremonienpyramiden Huaca Pucllana und Huaca Hulallamarca anzuschauen.

Tag 11
Lima, Peru
„Die Stadt der Könige“
Lima
Foto: Shutterstock

Leider ist dies der letzte Tag Ihrer Expedition, die offiziell nach dem Frühstück im Hotel endet, wenn Sie sich von Ihren Mitreisenden verabschieden. Da Sie bereits hier sind, empfehlen wir Ihnen, Ihren Urlaub um ein paar Tage zu verlängern, um im Anschluss noch ein wenig Zeit in der peruanischen Hauptstadt verbringen zu können, die auch den Beinamen La Ciudad de los Reyes, auf Deutsch „Die Stadt der Könige“, trägt.

Das historische Zentrum der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt ist geprägt von einer einzigartigen Architektur aus der Kolonialzeit, darunter die Plaza Mayor und das Kloster San Francisco. Im scharfen Kontrast hierzu erinnern die Lehmruinen der Zeremonienpyramiden Huaca Pucllana und Huaca Huallamarca an die bereits vor langer Zeit untergegangene Inka-Zivilisation. Wenn Sie mehr über die präkolumbianische Archäologie erfahren möchten, stehen mindestens vier verschiedene Museen zur Auswahl. Wer sich für Kunst interessiert, wird sich auch für den freundlichen und unkonventionellen Stadtteil Barranco interessieren, wo neben Wandmalereien auch kreative Cafés sowie zwei der Museen für zeitgenössische Kunst in Lima zu finden sind.

Aber das Beste an Lima ist zweifellos das Essen. Die aus der peruanischen Hauptstadt stammende Küche hat die Messlatte im Bereich der Gastronomie weltweit höher gelegt und es gibt keinen Mangel an international anerkannten und preisgekrönten Restaurants, die zum Genießen einladen. Eine der größten kulinarischen Besonderheiten Perus ist Ceviche – frischer Fisch, der mit würzigem Limettensaft und anderen Gewürzen mariniert ist. Dieses typische Gericht ist an vielen Orten in der Stadt erhältlich, von gehobenen Restaurants in Miraflores bis hin zu den bodenständigen Cevicherías an den Fischereidocks in Chorrillos.

Lima
Foto: Shutterstock
Hurtigruten bietet Ihnen einzigartige Expeditions-Seereisen zu einigen der abgelegensten und unberührtesten Gewässer der Welt. Wie bei allen Expeditionen bestimmen die Elemente wie Wetter, Eis- und Seebedingungen am Ende den Ablauf. Die Sicherheit und ein unvergleichliches Reiseerlebnis für unsere Gäste haben bei uns oberste Priorität. Alle unsere Reiserouten sind exemplarisch und werden kontinuierlich angepasst. Dies kann durch unerwartete Wetter- und Seebedingungen erfolgen – oder weil die Natur und Tierwelt überraschende Möglichkeiten zur Beobachtung bieten. Deshalb nennen wir es eine Expeditionsreise.
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Leistungen

Leistungen

Landprogramm – Peru/Machu Picchu nach der Seereise

  • Zwei Übernachtungen im Tambo del Inka Resort, inklusive Halbpension
  • Eine Übernachtung in Lima, inklusive Frühstück
  • 3-Gänge-Menü zum Mittag- und Abendessen an Tag 11 und 12 Ihrer Reise sowie Lunchpaket an Tag 10
  • Hin- und Rückflug in der Economy-Class Lima–Cusco–Lima
  • Alle Transfers und Zugfahrten wie beschrieben, einschließlich deutschsprachigem Guide
  • Eintrittsgelder je nach Programm

Expeditions-Seereise

  • Expeditionsreise in einer Kabine Ihrer Wahl
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke (Bier und Hauswein sowie Softdrinks und Mineralwasser) werden in den Restaurants Aune und Fredheim serviert
  • À-la-carte-Restaurant Lindstrøm für Gäste der Suiten inbegriffen
  • Tee und Kaffee ganztägig, kostenfrei verfügbar
  • Kostenloses WLAN an Bord. Beachten Sie bitte, dass wir abgelegene Gebiete mit eingeschränkter Verbindung bereisen. Streaming wird nicht unterstützt.
  • Kostenlose wiederverwendbare Wasserflasche zur Nutzung an den Wassernachfüllstationen an Bord
  • Deutschsprachiges Expeditionsteam, das die Aktivitäten an Bord und an Land organisiert und begleitet
  • Verschiedene, im Reisepreis enthaltene Aktivitäten

Aktivitäten an Bord

  • Die Experten unseres Expeditionsteams halten ausführliche Vorträge zu verschiedenen Themen.
  • Nutzung des Science Center des Schiffes mit einer umfangreichen Bibliothek und modernen Mikroskopen für biologische und geologische Untersuchungen
  • Wissenschaftliches Forschungsprogramm, das es den Gästen ermöglicht, sich an aktuellen wissenschaftlichen Forschungsprojekten zu beteiligen
  • Ein professioneller Fotograf an Bord versorgt unsere Gäste mit Tipps und Tricks für die besten Landschafts- und Tierfotos.
  • Nutzung bordeigener Einrichtungen wie Whirlpools, Infinity-Pool, Panoramasauna, Outdoor- und Indoor-Fitnessbereiche und Laufstrecke im Freien
  • Tägliches Zusammentreffen mit der Crew, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten

Erkundungstouren

  • Verleih von Stiefeln, Wanderstöcken und allen benötigten Ausrüstungsgegenständen für die Aktivitäten
  • Kostenlose wind- und regenabweisende Expeditionsjacke
  • Unsere Expeditionsfotografen helfen Ihnen bei der Kameraeinstellung vor Anlandungen.

Nicht inbegriffen

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Gepäckverladung
  • Optionale Landausflüge unter der Leitung unserer lokalen Partner
  • Optionale Aktivitäten in kleinen Gruppen mit unserem Expeditionsteam
  • Optionale Behandlungen im Spa- und Wellnessbereich an Bord

Hinweise

Schiffe

Rotes Schiff in einem Gewässer

MS Roald Amundsen

Baujahr 2019
Werft Kleven Yards
Reisende 530 (500 in der Antarktis)
BRZ 20.889 t
Länge 140 m
Breite 23,6 m
Geschwindigkeit 15 Knoten

Im Jahr 2019 erweiterte Hurtigruten seine Flotte um ein brandneues Schiff: MS Roald Amundsen. Das hochmoderne Schiff verfügt über eine neue, besonders umweltfreundliche und nachhaltige Hybridtechnologie, die den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren wird – und dabei der Welt beweist, dass Hybridantrieb bei großen Schiffen möglich ist.

Mehr erfahren über MS Roald Amundsen

MS Fridtjof Nansen

Baujahr 2020
Werft Kleven Yards, Norway
Reisende 530 (500 in der Antarktis)
BRZ 20.889
Länge 140 m
Breite 23,6 m
Geschwindigkeit 15 Knoten

MS Fridtjof Nansen ist das neueste Mitglied der Hurtigruten Flotte von maßgefertigten Schiffen und das zweite Expeditionsschiff der nächsten Generation. Sie wird einige der spektakulärsten Ecken der Welt erkunden.

Mehr erfahren über MS Fridtjof Nansen

A large boat in a body of water with a mountain in the background
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