MS Roald Amundsen
14 Tage

Die Küste Südamerikas – Machu Picchu und Nationalparks

Preis ab
6.089 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
MS Roald Amundsen
14 Tage

Die Küste Südamerikas – Machu Picchu und Nationalparks

Preis ab
6.089 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Die Küste Südamerikas – Machu Picchu und Nationalparks
Abfahrt
7. April 2022
  • Erleben Sie Machu Picchu und die Festungen von Ollantaytambo und Sacsayhuamán
  • Gelegenheiten, zwei Nationalparks und ein Naturschutzgebiet in Südamerika zu besuchen

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Reiseverlauf

Kommen Sie mit uns auf eine Abenteuerreise, die in der peruanischen Hauptstadt Lima beginnt und Sie von dort zu den beeindruckenden Ruinen von Machu Picchu und weiteren berühmten Inka-Stätten in Cusco führt. Im Anschluss kehren Sie nach Lima zurück, wo Sie an Bord Ihres Schiffes gehen und in See stechen, um ausgewählte Höhepunkte entlang der Küsten von Peru, Ecuador, Panama und Costa Rica zu erkunden.
Tag 1
Lima, Peru

7. April 2022

„Die Stadt der Könige“
Lima
Foto: Shutterstock

Inmitten eines Wüstenstreifens zwischen dem Pazifik und dem Gebirgszug der Anden befindet sich die peruanische Hauptstadt Lima. Es ist die größte Stadt des Landes, eine moderne und riesige Metropole, in der Traditionen und Trends sich zu einem aufregenden Cocktail aus Kultur und Küche mischen. Nicht ohne Grund war der ursprüngliche Name der Stadt La Ciudad de los Reyes, auf Deutsch „Die Stadt der Könige“. Ihr Abenteuer hier beginnt mit einer Übernachtung in einem zentral gelegenen Hotel, aber Sie können auch bereits ein paar Tage früher anreisen, um die Hauptstadt eingehender zu erkunden.

Das historische Zentrum der als UNESCO-Welterbestätte gelisteten Stadt ist geprägt von einer einzigartigen Architektur aus der Kolonialzeit, darunter die Plaza Mayor und das Kloster San Francisco. Im scharfen Kontrast hierzu erinnern die Lehmruinen der Zeremonienpyramiden Huaca Pucllana und Huaca Huallamarca an die bereits vor langer Zeit untergegangene Inka-Zivilisation. Wenn Sie mehr über die präkolumbianische Archäologie erfahren möchten, stehen mindestens vier verschiedene Museen zur Auswahl. Wer sich für Kunst interessiert, wird sich auch für den freundlichen und unkonventionellen Stadtteil Barranco interessieren, wo neben Wandmalereien auch kreative Cafés sowie zwei der Museen für zeitgenössische Kunst in Lima zu finden sind.

Aber das Beste an Lima ist zweifellos das Essen. Die aus der peruanischen Hauptstadt stammende Küche hat die Messlatte im Bereich der Gastronomie weltweit höher gelegt und es gibt keinen Mangel an international anerkannten und preisgekrönten Restaurants, die zum Genießen einladen. Eine der größten kulinarischen Besonderheiten Perus ist Ceviche – frischer Fisch, der mit aromatischem Limettensaft und anderen Gewürzen mariniert ist. Dieses typische Gericht ist an vielen Orten in der Stadt erhältlich, von gehobenen Restaurants in Miraflores bis hin zu den bodenständigen Cevicherías an den Fischereidocks in Chorrillos.

Lima
Foto: Shutterstock
Lama and a young lady, Cusco
Foto: Shutterstock
Tag 2
Lima/Cusco/Heiliges Tal

8. April 2022

„Der Nabel der Welt“
Lama and a young lady, Cusco
Foto: Shutterstock

Am Morgen nehmen Sie einen Flug von Lima nach Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reiches, deren Name so viel wie „Der Nabel der Welt“ bedeutet. Es wird vermutet, dass der ursprüngliche Grundriss dieser Stadt mitten im Hochlandtal des Flusses Río Huatanay die Form eines Pumas hatte. Wenn das Herz des Pumas die Plaza de Armas ist, ein Ort mit kolonialer Architektur, farbenfrohen Karnevalsveranstaltungen und festlichen Straßenparaden, dann ist der Kopf des Pumas Sacsayhuamán, ein Festungs- und Tempelkomplex, der von einem Hügel aus die Stadt Cusco überblickt. Der Name bedeutet „Königlicher Adler“, ein Hinweis auf den mythischen Vogel, von dem man glaubte, dass er das Reich beschützte. Sie werden Ihren Besuch der Ruinen hier auf einer Höhe von 3.700 Metern über dem Meeresspiegel ganz sicher genießen, ebenso wie den herrlichen Blick auf die Stadt und die bei den Inka als heilig geltenden Gipfel der Berge Ausangate, Pachatusán und Cinca. Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang über die offene Esplanade der Festung, die zwischen den Überresten von Wohnhäusern, Schreinen, Türmen, Tunneln, zickzackförmigen Kalksteinmauern und markanten trapezförmigen Durchgängen verläuft.

Es wird angenommen, dass der Bau dieser Stätte mehr als sieben Jahrzehnte dauerte und die Arbeit von 20.000 Männern erforderte, um die Fundamente zu legen, die Steine zu behauen, die Baumaterialien zu transportieren und das Mauerwerk fertigzustellen. Wenn Sie sich hier umsehen, werden Sie feststellen, dass alle Mauern und Gebäude vollständig ohne Mörtel gebaut wurden. Die Tatsache, dass die riesigen Steine so perfekt zusammenpassen, dass nicht einmal ein einziger Grashalm zwischen ihnen hindurchpasst, zeugt von der ausgefeilten Bauweise, mit der die Inka ihre Mauerwerke errichteten.

Am Nachmittag fahren wir weiter zum Tambo del Inka Resort im Heiligen Tal – dem perfekten Ort, um den Tag mit einem Abendessen abzuschließen und eine erholsame Nacht zu verbringen.

Tag 3
Heiliges Tal/Machu Picchu/Heiliges Tal

9. April 2022

„Die verlorene Stadt der Inka“
Machu Picchu
Foto: Eucagallery/Getty Images

Nach dem Frühstück im Resort erwartet Sie ein unvergesslicher Tag. Wir starten in Ollantaytambo, dem einstigen Herrschersitz von Kaiser Pachacuti, der diese Region eroberte und die Stadt erbaute. Noch immer wird diese von der gleichnamigen Steinfestung dominiert, die sich eindrucksvoll auf einer massiven Klippe über der Gemeinde erhebt. Dieses riesige Bauwerk aus rosafarbenem Granit war einst ein blühender Komplex aus Bädern, Tempeln und Militärkasernen und die Festung war die Hauptverteidigungsanlage des Tals gegen das rivalisierende Volk der Antis. Gleichzeitig war dies der Schauplatz des größten Sieges der Inka gegen die Spanier während der Eroberungskriege.

Im Anschluss fahren wir zum nahe gelegenen Bahnhof, um in den Luxuszug Hiram Bingham nach Machu Picchu einzusteigen. Gönnen Sie sich einen herzhaften Brunch und genießen Sie auf dem Weg zu diesem berühmten Ort die herrliche Aussicht auf die vorbeiziehende Landschaft.

Endlich erreichen wir das spektakuläre Machu Picchu. Die um 1450 erbaute und zur Zeit der spanischen Eroberung verlassene Stadt war jahrhundertelang durch ein Dickicht von Weinreben und Bäumen von der Außenwelt abgeschnitten. Seitdem die verlorene Stadt der Inka 1911 von einem amerikanischen Archäologen wiederentdeckt wurde, steht sie als eines der beeindruckendsten Reiseziele der Welt im Mittelpunkt eines breiten Interesses.

Sie können in Ruhe die Ruinen der Stadt erkunden und dabei versuchen, sich vorzustellen, wie das Leben hier damals gewesen sein muss, als sie noch von Priestern, Handwerkern und Dienern bewohnt wurde. Bei Ausgrabungsarbeiten auf dem Gelände wurden Skelette, Artefakte und Wollkleidung gefunden. Zudem ist die Stadt ein Musterbeispiel für die berühmte Präzision der Inka-Mauerwerke, die man hier bewundern kann. Da die Inka keine schriftlichen Aufzeichnungen über den Aufstieg oder Fall der Stadt hinterlassen haben, ist Machu Picchu bis heute eine der geheimnisvollsten archäologischen Stätten der Welt.

Nach einem erlebnisreichen Tag an den beiden Stätten fahren wir mit dem Zug zurück zum Tambo del Inka Resort, wo uns ein weiterer entspannter Abend mit Übernachtung erwartet.

Machu Picchu
Foto: Eucagallery/Getty Images
Cathedral in Cusco
Foto: Shutterstock
Tag 4
Heiliges Tal/Cusco/Lima/Callao

10. April 2022

Das Zentrum des Inka-Reiches
Cathedral in Cusco
Foto: Shutterstock

Nach dem Frühstück fahren wir zunächst zur prächtigen, im Barockstil erbauten Kathedrale von Cusco, die in der Mitte des 16. Jahrhunderts von den Spaniern auf den Fundamenten eines Inka-Palastes erbaut wurde. Viele der Steine, die man für den Bau verwendete, wurden von der nahe gelegenen Festung Sacsayhuamán geplündert. Von dort aus fahren wir weiter zur Coricancha, wo Sie das wunderschöne Dominikanerkloster von Santo Domingo bewundern können, errichtet auf den Fundamenten des Sonnentempels, der als wichtigster Tempel des Inka-Reiches galt. Die gewundene, ganz ohne Mörtel gebaute Mauer am westlichen Ende der Kirche gilt als eines der großartigsten existierenden Beispiele für Mauerwerke aus der Inka-Kultur.

Das Mittagessen werden wir in einem lokalen Restaurant einnehmen, bevor wir zum Flughafen fahren und nach Lima fliegen. Von dort aus geht es weiter nach Callao, wo Ihr Schiff bereits im Hafen darauf wartet, den nächsten Teil Ihrer Expedition zu beginnen. Sobald Sie an Bord Ihres Schiffes gegangen sind, checken Sie ein, durchlaufen eine wichtige Sicherheitsübung und haben im Anschluss etwas Zeit, sich in Ihrer Kabine einzurichten und auf dem Schiff umzusehen. Später treffen Sie dann beim Begrüßungsdinner den Kapitän, die Besatzungsmitglieder und Ihr Expeditionsteam und trinken gemeinsam ein Glas, um auf die bevorstehenden Abenteuer anzustoßen. Der Tag endet mit einem Gesundheits- und Sicherheitsbriefing Ihres Expeditionsteams und im Anschluss vielleicht noch bei ein paar Getränken in der Explorer Lounge und Bar!

Tag 5
Salaverry/Trujillo, Peru

11. April 2022

Der Traum jedes Archäologen
Human-like statues in front of two walls. Salaverry, Chan Chan.
Foto: Shutterstock

Salaverry ist dem Wind und den Wellen des Pazifiks manchmal stark ausgesetzt, sodass der Hafen dann schwer zu erreichen ist. Wenn jedoch alles nach Plan läuft, ist es ein guter Ausgangspunkt, um Trujillo, Perus drittgrößte Stadt, sowie eine Reihe von archäologischen Stätten in der Umgebung zu besuchen.

Trujillo liegt in einer fruchtbaren Taloase, die vom Rio Moche bewässert wird. Die Stadt verfügt über eine farbenfrohe Barockkathedrale aus dem 17. Jahrhundert, 10 Kolonialkirchen und viele neoklassizistische Villen, ganz zu schweigen von einem der längsten Wandmosaike der Welt, zu finden an der örtlichen Universität. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich hier eher mit weitaus weniger modernen Dingen befassen werden.

Die Stadt Chan Chan entstand während des Chimu-Reiches, das um 900 n. Chr. in dieser Region entstand. Zu den riesigen Ruinen des 20 Quadratkilometer großen Komplexes gehören die Tschudi-Tempel-Zitadelle und die Huaca Esmeralda. Am anderen Ende von Trujillo befinden sich die mohikanischen Pyramiden der Sonne (Huaca del Sol) und des Mondes (Huaca de la Luna), die bereits einige Jahrhunderte vor der Stadt Chan Chan errichtet wurden. Während es sich bei der Huaca del Sol um das größte Adobe-Bauwerk auf dem gesamten Kontinent handelt, ist die Huaca de la Luna detaillierter und viele ihrer Pastellfresken sind noch immer zu erkennen.

Human-like statues in front of two walls. Salaverry, Chan Chan.
Foto: Shutterstock
Man in shirt, onboard photographer, standing with a camera in the expedition lounge.
Foto: Agurtxane Concellon
People standing on deck watching down to see something in the Sea.
Foto: Camille Seaman
Tag 6
Auf See

12. April 2022

Freizeitvergnügen
Man in shirt, onboard photographer, standing with a camera in the expedition lounge.
Foto: Agurtxane Concellon

Nachdem wir Peru hinter uns gelassen haben und jetzt Kurs auf Ecuador nehmen, erwartet Sie zunächst ein weiterer Seetag an Bord Ihres Schiffes. Nutzen Sie die vielen Einrichtungen an Bord oder besuchen Sie einige Vorträge, um Genaueres darüber zu erfahren, was Sie auf dieser Reise noch alles erwartet.

Es gibt keinen besseren Ort als den Wellnessbereich, um sich während dieser wohlverdienten Auszeit an Bord vollständig zu entspannen. Spüren Sie, wie Ihre verhärteten Muskeln sich während einer Massage entspannen, oder lassen Sie sich mit ein paar Hautpeeling-Behandlungen verwöhnen. Und wenn Ihnen die warmen Außentemperaturen noch nicht ausreichen, kommen Sie spätestens bei einem Besuch in der Sauna ins Schwitzen. Sie können auch Ihre Badekleidung hervorholen, um sich im sprudelnden Outdoor-Whirlpool ganz entspannt zurückzulehnen. Ein angeleiteter Meditationskurs könnte Ihr Weg sein, in einen Zustand der vollkommenen Ausgeglichenheit zu gelangen. Wofür auch immer Sie sich entscheiden, Sie haben auf jeden Fall eine Vielzahl an Möglichkeiten, Stress abzubauen und für den Rest Ihres Abenteuers neue Kräfte zu sammeln.

Tag 7
Puerto Bolivar (Machala), Ecuador

13. April 2022

Das grüne Gold der Natur
Hummingbird sitting in a tree.
Foto: shutterstock

Machala ist vor allem für Puerto Bolivar berühmt, ein wichtiger ecuadorianischer Hafen für den Export von Kaffee, Kakao, Garnelen und erstklassigen Bananen, die von den Einheimischen als Oro verde – „grünes Gold“ – bezeichnet werden. Im Rahmen einer Auswahl von optionalen Ausflügen können Sie eine lokale Bananenplantage besuchen und Kolibris, Sittiche und Brüllaffen im südlich gelegenen Naturschutzgebiet Buenaventura erleben. Ganz in der Nähe befindet sich auch der versteinerte Wald von Puyango mit einer der weltweit größten Ansammlungen versteinerter Bäume, von denen angenommen wird, dass sie etwa 100 Millionen Jahre alt und damit so alt wie die Anden selbst sind.

In Puerto Bolivar können Sie in einem der vielen Hafenrestaurants frische Meeresfrüchte genießen und den Blick auf die natürlichen Mangrovensümpfe der gegenüberliegenden Isla Jambeli genießen. Machala selbst hat den ganzen Charme einer kleinen Küstenstadt, einschließlich freundlicher Einheimischer, niedlicher Plätze und außergewöhnlicher Denkmäler, die dem Schwertfisch und den Bananeros gewidmet sind. Die Gastronomie entwickelt sich stark und die Restaurants beginnen sich zunehmend mit der angesagten modernen Küche zu beschäftigen, für die Ecuador und Peru immer bekannter werden.

Hummingbird sitting in a tree.
Foto: shutterstock
The coastline of Isla de la Plata.
Foto: Shutterstock
Two birds with blue feet - Blue footed boobies - in Isla de la Plata.
Foto: Shutterstock
Tag 8
Isla de la Plata, Ecuador

14. April 2022

Ecuadors zweites Galapagos
The coastline of Isla de la Plata.
Foto: Shutterstock

Die Isla de la Plata ist Teil des Parque National Machalilla, Ecuadors einzigem Küsten-Nationalpark. Die Insel liegt ziemlich weit vor der Küste und ist oftmals starkem Wellengang ausgesetzt, was die Anlandungen vor Ort zu einer großen Herausforderung machen kann. Ihr Name, der so viel bedeutet wie „Insel des Silbers“, entstand vermutlich aus dem Glauben, dass der englische Seemann Sir Francis Drake hier verschiedene Silberschätze vergraben hatte. Es könnte aber auch ganz einfach daran liegen, dass all der im Sonnenschein reflektierte Guano der Insel vom Festland aus betrachtet ein glänzendes, silbriges Aussehen verlieh. Denn bisher wurde auf dieser winzigen Insel, die weniger als 6 Quadratkilometer groß ist, noch kein einziger Schatz gefunden.

Doch auch, wenn die Insel weder besonders groß ist noch über Silberschätze verfügt – wettgemacht wird dies durch die außergewöhnliche Vielzahl an Wildtieren, die sich durchaus mit der Artenvielfalt der Galápagos-Inseln messen kann. Wenn wir die Möglichkeit haben, vor Ort an Land zu gehen, können die begeisterten Vogelbeobachter unter Ihnen mit einem Fernglas die Insel erkunden, um nach einigen der 32 hier vorkommenden Vogelarten Ausschau zu halten. Hierzu zählen unter anderem der berühmte Blaufußtölpel, nistende Galapagosalbatrosse sowie Pelikane, Tölpel und Fregattvögel. Auch die Gewässer rund um die Insel bieten eine reiche Artenvielfalt, sodass Sie möglicherweise das Glück haben, Wale, Mantarochen, grüne Schildkröten und Delfine zu sehen.

Tag 9
Manta, Ecuador

15. April 2022

Meer, Sand, Surfen… und Thunfisch?
Manta from above - houses and a church surrounded by forests.
Foto: Shutterstock

Manta ist eine geschäftige und prosperierende Hafenstadt mit Hochhäusern, Urlaubshotels und einigen Casinos. Es ist in der Welt des Wassersports weitbekannt für seine langen, mit Wind und Wellen gesegneten Strandabschnitte, die Surfer, Bodyboarder und Kitesurfer aus der ganzen Welt anziehen. Die übrigen Strandbesucher halten sich normalerweise eher in den Geschäften, Restaurants und Bars am Malencón Escénico an der Playa el Murcielago auf. Sie können auch nach San Lorenzo fahren, wo Sie die besten Wellen für Surfer vorfinden, oder an die Playa Bonita in Santa Marianita, wo Sie die waghalsigen Kitesurfer buchstäblich zwischen Himmel und Meer erleben können.

Abgesehen vom Tourismus lebt die Stadt vor allem vom Thunfischfang und der Konservenherstellung und wie in so vielen Hafenstädten gibt es viele Restaurants in der Region, die auf Meeresfrüchte spezialisiert sind. Typischerweise umfasst das Angebot frisch gefangene saftige Garnelen, schwarze Muscheln, Tintenfische, rote Schnapper und vieles mehr. Sie sollten auch unbedingt eine Schale der lokalen Encebollado-Brühe probieren, zubereitet aus dem frischen Thunfisch, auf den Manta so stolz ist. Das Museo Municipal Etnografico Cancebi zeigt ecuadorianische Kunst sowie verschiedene Exponate aus der lokalen präkolumbianischen Zivilisation, einschließlich antiker Fischereigerätschaften. Vielleicht haben Sie auch Lust, die nahe gelegene Handwerksstadt Montecristi zu besuchen, in der die traditionellen panamaischen Strohhüte erfunden wurden und bis heute handgewebt werden.

Manta from above - houses and a church surrounded by forests.
Foto: Shutterstock
Woman standing in front of a shop, looking at hats.
Foto: Shutterstock
Microscopes in the Science Center onboard the ship.
Foto: Agurtxane Concellon
Tag 10
Auf See

16. April 2022

Die Ruhe der See
Microscopes in the Science Center onboard the ship.
Foto: Agurtxane Concellon

Ein Tag auf See gibt Ihnen die Möglichkeit, interessante Vorträge zu besuchen, die wichtigsten Grundlagen der Expeditionsfotografie zu erlernen, an einem Kunst-Workshop teilzunehmen und die frische Seeluft an Deck zu genießen, während Sie nach Wildtieren Ausschau halten. Sie können auch die Mikroskope im Science Center nutzen, um verschiedene, während der Seereise gesammelte Proben zu analysieren. Wenn wir den Äquator überqueren, ist es eine Tradition unter norwegischen Seeleuten, eine Zeremonie abzuhalten, um den Segen König Neptuns zu erhalten. Mit etwas Glück könnte es sogar passieren, dass er persönlich auftaucht.

Zu diesem Zeitpunkt Ihrer Reise haben Sie bereits mit Ihren Mitreisenden Freundschaft geschlossen und festgestellt, dass Sie in Bezug auf Ihre Interessen und Ihre Leidenschaft für die Natur viele Gemeinsamkeiten haben. Nutzen Sie die Zeit an Bord, um mit ihnen bei einem kleinen Snack im bistroähnlichen Fredheim ein wenig zu plaudern und sich vielleicht gemeinsam an die schönsten Erlebnisse Ihrer bisherigen Expedition zu erinnern. In der Explorer Bar erhalten Sie Getränke und auch die Besatzung und das Expeditionsteam sind am Abend hier anzutreffen – und immer offen für ein freundliches Gespräch. Und was gäbe es Romantischeres, als abends an Deck zu zweit die Sterne am nächtlichen Firmament zu betrachten?

Tag 11
Die Insel Cebaco, Panama

17. April 2022

Strände abseits der ausgetretenen Pfade
Man snorkeling among corals and fish.
Foto: Shutterstock

Obwohl es die drittgrößte Insel Panamas ist, so ist dennoch ein Großteil von Cebaco unbewohnt, abgesehen von dem kleinen Dorf El Jobo im Norden. Der einzige Zugang zur Insel Cebaco besteht über den Seeweg, doch es gibt keine öffentlichen Fähren, die es regelmäßig ansteuern. Das Ergebnis dieser Abgeschiedenheit ist bis heute ein ruhiges, traditionelles Inselleben, das vom Massentourismus verschont geblieben ist und sich mehr oder weniger unberührt von äußeren Einflüssen entwickeln konnte.

Kilometerlange, wunderschöne und unberührte Strände sind an jeder Ecke zu finden, wie zum Beispiel die Playa Grande im Süden mit ihrem feinen weißen Sand und langen Reihen von Kokospalmen. Es gibt verschiedene Wanderwege, die sich durch den üppigen Regenwald schlängeln – der ideale Ort, um innezuhalten, die Ruhe der Insel zu genießen und nach Wildtieren Ausschau zu halten. Der Golf von Montijo, in dem die Insel liegt, ist Teil einer national geschützten Meereszone und das herrliche türkisfarbene Wasser am Strand von La Pita und am Caelata Cayman bietet außergewöhnliche Korallenriffe und farbenfrohe Fische, die man beim Schnorcheln erleben kann.

Man snorkeling among corals and fish.
Foto: Shutterstock
Two red parrots sitting in a tree in Golfito, Costa Rica.
Foto: Shutterstock
Golfito in Costa Rica, some houses next to palm trees, mountains to left and water to the right, surrounded by mountains.
Foto: Shutterstock
Tag 12
Golfito, Costa Rica

18. April 2022

Bananen und Schnäppchen
Two red parrots sitting in a tree in Golfito, Costa Rica.
Foto: Shutterstock

Die entspannte Stadt Golfito liegt geschützt in der wunderschönen gleichnamigen Bucht, die wiederum Teil des größeren Golfo Dulce ist. Hier können Sie die Aussicht von den Yachthäfen am Meer genießen oder noch besser einen der malerischen Wanderwege nehmen, die in das Naturschutzgebiet auf dem Hügel und weiter zum Nationalpark Piedras Blancas führen. Wenn Sie den üppigen Regenwald erkunden, werden Sie auf hübsche Wasserfälle stoßen und möglicherweise Tukane, Aras, den blauen Morphofalter, Ameisenbären, Faultiere, Brüllaffen und viele weitere Tierarten entdecken. Das ruhige Wasser in der Bucht bietet auch ideale Voraussetzungen, um eine Tour durch die lokalen Mangroven zu unternehmen und im Rahmen eines optionalen Ausflugs abgelegene Strände bei einer Kajakfahrt zu besuchen.

Obwohl Golfito einst eine der Hauptregionen für den Bananenexport war, haben sich die wirtschaftlichen Grundlagen im Laufe der Zeit gewandelt und heute lebt die Stadt vor allem von Palmölplantagen sowie der Sportfischerei. Sportangler aller Altersklassen übernachten in den Boutique-Resorts und schicken Öko-Lodges rund um Golfito, um tagsüber auf den vielen Booten auszufahren und dabei hoffentlich einen der berühmten pazifischen Fächerfische zu fangen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Schnäppchen sind, können Sie sich das Duty-Free-Zentrum der Stadt ansehen, das Besucher und Einheimische gleichermaßen zum Shoppen verführt.

Tag 13
Quepos, Costa Rica

19. April 2022

Costa Ricas beliebtestes Urlaubsparadies
White beach and turquoise water in Quepos, Manuel Antonio National Park, in Costa Rica.
Foto: Shutterstock

Sie werden feststellen, dass die Stadt Quepos und ihre Umgebung Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Überfluss bieten. Die hübsche Marina Pez Vela mit ihren vielen Booten liefert ideale Voraussetzungen für das Hochsee-Sportfischen, wofür Quepos weithin bekannt ist. Rund um den zentralen Hauptplatz befinden sich Restaurants, Galerien und Geschäfte und an der kilometerlangen Playa Espadilla findet man eine große Auswahl an Wassersportarten.

Der größte Vorzug von Quepos ist jedoch seine unmittelbare Nähe zum Nationalpark Manuel Antonio. Dieser zählt zu den beliebtesten Nationalparks in Costa Rica und wird auch auf der Forbes-Liste der zwölf schönsten Nationalparks der Welt geführt. Der Park bietet eine beeindruckende Aussicht auf Berge, Mangroven, Lagunen, Strände und tropische Wälder. Mit 350 Vogelarten und 109 Säugetierarten wird er von Besuchern oft als eine Art großer „Freiluft-Zoo“ beschrieben. Auf dem atemberaubenden Perezoso-Pfad können Sie scharlachrote Aras, Tukane, Falken, vier Affenarten, Faultiere, Leguane und Gürteltiere entdecken.

White beach and turquoise water in Quepos, Manuel Antonio National Park, in Costa Rica.
Foto: Shutterstock
Monkey sitting in a tree in the Manuel Antonio National Park.
Foto: Shutterstock
Peninsula going into the Ocean, with a long pier in Puntarenas.
Foto: Shutterstock
Tag 14
Puntarenas, Costa Rica

20. April 2022

Voraussichtliche Ankunftszeit: 06:00

Das Ende Ihrer exotischen Expedition
Peninsula going into the Ocean, with a long pier in Puntarenas.
Foto: Shutterstock

Ihre Expedition geht in Puntarenas zu Ende, einer Stadt auf einer schmalen Landzunge an der Pazifikküste Costa Ricas. Stadtmenschen fahren von San José aus gerne für einen Tag nach Puntarenas, um sich einen entspannten Tag an der Küste und etwas frische Seeluft zu gönnen. Obwohl Puntarenas noch immer ein aktiver Fischereihafen ist, dient es hauptsächlich als Ausgangspunkt für Reisende, die sich auf dem Weg in andere Teile der Region befinden, beispielsweise zu den weißen Sandstränden der Halbinsel Nicoya oder zur Insel Tortuga mit ihren vielen Wasserfällen.

Je nachdem, wieviel Zeit Sie nach der Ausschiffung, vor Ihrem Rückflug oder vor Ihrem optionalen Nachprogramm haben, bietet der von Palmen gesäumte Paseo de los Turistas die Gelegenheit für einen angenehmen Spaziergang. Es gibt Restaurants, Imbissstände und auch Stände, an denen Sie einige Last-Minute-Souvenirs erstehen können. Wenn Sie Lust auf etwas Süßes haben, empfehlen wir Ihnen Batidos-Fruchtsmoothies sowie natürlich Churchills, den offiziellen Snack von Puntarenas – eine Kombination aus Früchten, Shaved Ice, Sirup und Eiscreme. Und sollten Sie sich jetzt über den Namen wundern – dieser rührt daher, dass der lokale Erfinder dieser Süßspeise scheinbar ein Ebenbild des berühmten britischen Premierministers war.

Vor Ihrer Rückkehr nach Hause haben Sie die Möglichkeit, Ihren Aufenthalt noch ein wenig zu verlängern, indem Sie im Rahmen eines Nachprogramms die herrliche Umgebung des Vulkans Arenal besuchen. Hier können Sie an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, um die wunderschöne Flora und Fauna Costa Ricas eingehender zu erkunden. Oder Sie gehen auf eine Tour mit dem Dschungelboot inklusive Mittagessen, gefolgt von einer Nacht in der Hauptstadt San José.

Hurtigruten bietet Ihnen einzigartige Expeditions-Seereisen zu einigen der abgelegensten und unberührtesten Gewässer der Welt. Wie bei allen Expeditionen bestimmen die Elemente wie Wetter, Eis- und Seebedingungen am Ende den Ablauf. Die Sicherheit und ein unvergleichliches Reiseerlebnis für unsere Gäste haben bei uns oberste Priorität. Alle unsere Reiserouten sind exemplarisch und werden kontinuierlich angepasst. Dies kann durch unerwartete Wetter- und Seebedingungen erfolgen – oder weil die Natur und Tierwelt überraschende Möglichkeiten zur Beobachtung bieten. Deshalb nennen wir es eine Expeditionsreise.
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Leistungen

Leistungen

Expedition nach Machu Picchu/Peru vor der Seereise

  • Eine Übernachtung in Lima und zwei Übernachtungen im Hotel Tambo del Inka, inklusive Frühstück
  • 3-Gänge-Menü zum Mittag- und Abendessen an Tag 2 und 3 und Lunchpaket an Tag 4
  • Hin und Rückflug in der Economy Class Lima–Cusco–Lima
  • Alle Transfers und Zugfahrten wie beschrieben, einschließlich deutschsprachigem Guide
  • Eintrittspreis wie im Programm aufgeführt

Expeditions-Seereise

  • Expeditionsreise in einer Kabine Ihrer Wahl
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke (Bier und Hauswein sowie Softdrinks und Mineralwasser) werden in den Restaurants Aune und Fredheim serviert
  • À-la-carte-Restaurant Lindstrøm für Gäste der Suiten inbegriffen
  • Tee und Kaffee ganztägig, kostenfrei verfügbar
  • Kostenloses WLAN an Bord. Beachten Sie bitte, dass wir abgelegene Gebiete mit eingeschränkter Verbindung bereisen. Streaming wird nicht unterstützt.
  • Kostenlose wiederverwendbare Wasserflasche zur Nutzung an den Wassernachfüllstationen an Bord
  • Deutschsprachiges Expeditionsteam, das die Aktivitäten an Bord und an Land organisiert und begleitet
  • Verschiedene, im Reisepreis enthaltene Aktivitäten

Aktivitäten an Bord

  • Die Experten unseres Expeditionsteams halten ausführliche Vorträge zu verschiedenen Themen.
  • Nutzung des Science Center des Schiffes mit einer umfangreichen Bibliothek und hochmodernen Mikroskopen für biologische und geologische Untersuchungen
  • Im Rahmen unseres wissenschaftlichen Programms können Sie bei der wissenschaftlichen Forschung selbst Hand anlegen
  • Ein professioneller Fotograf an Bord versorgt unsere Gäste mit Tipps und Tricks für die besten Landschafts- und Tierfotos.
  • Nutzung der Bordeinrichtungen wie Whirlpools, Infinity-Pool, Panoramasauna, Outdoor- und Indoor-Fitnessbereich und Laufstrecke im Freien
  • Tägliches Zusammentreffen mit der Crew, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten

Erkundungstouren

  • Begleitete Anlandungen mit kleinen Landungsbooten
  • Verleih von Stiefeln, Wanderstöcken und allen benötigten Ausrüstungsgegenständen für die Aktivitäten
  • Kostenlose wind- und regenabweisende Expeditionsjacke
  • Unsere Expeditionsfotografen helfen Ihnen bei der Kameraeinstellung vor Anlandungen.

Nicht inbegriffen

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Gepäckverladung
  • Optionale Landausflüge unter der Leitung unserer lokalen Partner
  • Optionale Ausflüge in kleinen Gruppen mit unserem Expeditionsteam
  • Optionale Behandlungen im Spa- und Wellnessbereich an Bord

Hinweise

Rotes Schiff in einem Gewässer
Science Center
Foto: Agurtxane Concellon
Ein kleines Boot in einem großen Gewässer

Ihr Schiff auf dieser Reise

MS Roald Amundsen

Baujahr 2019
Werft Kleven Yards
Reisende 530 (500 in der Antarktis)
BRZ 20.889 t
Länge 140 m
Breite 23,6 m
Geschwindigkeit 15 Knoten
Rotes Schiff in einem Gewässer

Im Jahr 2019 erweiterte Hurtigruten seine Flotte um ein brandneues Schiff: MS Roald Amundsen. Das hochmoderne Schiff verfügt über eine neue, besonders umweltfreundliche und nachhaltige Hybridtechnologie, die den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren wird – und dabei der Welt beweist, dass Hybridantrieb bei großen Schiffen möglich ist.

Mehr erfahren über MS Roald Amundsen

Für Mittag- und Abendessen genießen Sie vielfältige Buffets oder drei- bis fünfgängige Abendessen.
Foto: Espen Mills
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