Die Nordwest-Passage: auf den Spuren der großen Entdecker – Kurs Ost

Cambridge Bay - Kangerlussuaq

Fahren Sie auf den Spuren der früheren Entdecker vom kanadischen Cambridge Bay nach Kangerlussuaq in Grönland. Erleben Sie die raue und rohe Schönheit dieser Gegend, die schon einige der größten Entdecker bewältigen mussten. Auch heute gibt es nur wenige Schiffe, die durch dieses Gebiet in den entlegenen arktischen Regionen Nordamerikas, navigieren können.

  • Befahren Sie die sagenumwobene Nordwestpassage
  • Erkunden Sie Gjøahavn, wo die Amundsen-Expedition zwei Jahre verbrachte und mehrere Mitglieder der Franklin-Expedition begraben sind
  • Entdecken Sie den Ilulissat-Eisfjord, eine UNESCO-Welterbestätte
  • Fahren Sie auf den Spuren der berühmten Expeditionsschiffe der Vergangenheit

Reisebeschreibung

Die Nordwestpassage verbindet den Pazifischen und Atlantischen Ozean – eine gnadenlose Route, die schon vielen Forschern das Leben gekostet hat. Seit dem späten 15. Jahrhundert gehört die Suche nach dieser sagenumwobenen Route durch die kanadische Arktis zum heiligen Gral der Entdecker. Es gibt Aufzeichnungen von über 40 Expeditionen, die in diesen Gewässern kreuzten – sei es, um das unbekannte Terrain zu erkunden oder den Seeweg nach Asien zu finden. Der erste aufgezeichnete Versuch war die Reise John Cabots im Jahr 1497. Zu den berühmtesten Reisen gehören der gescheiterte Versuch James Cooks 1776 und natürlich die verhängnisvolle Franklin-Expedition im Jahr 1834. Der erste, der die Nordwestpassage per Schiff eroberte war Roald Amundsen. Seine Expedition auf dem umgebauten Fischerboot Gjøa dauerte von 1903 bis 1906. Auf unserer Hurtigruten Expeditionsreise fahren wir auf den Spuren der großen Polarhelden, um diesen berühmten Wasserweg zu entdecken.


Der wahre Norden

Von Cambridge Bay aus wagen wir uns in die kanadisch arktische Inselgruppe von Nunavut und beginnen unsere Expeditionsreise in das Herz und die Geschichte der Nordwestpassage. Auf unserem Weg durch die eisigen Gewässer wird Sie, von Deck aus, die weite, unberührte Wildnis begeistern. Wir wollen verschiedene Schauplätze früherer Expeditionen besuchen, einige der nördlichsten Gemeinden der Welt ansteuern, legendäre Meeresarme und Kanäle erkunden und Sie mitnehmen auf spannende Touren und Anlandungen mit unseren kleinen Booten. Wenn es die Bedingungen zulassen, bringen wir unsere Kajaks zu Wasser oder wandern.

Das obere Ende der Welt

Am oberen Ende der Welt unterwegs zu sein bedeutet, sich inmitten einer Eiswelt zu befinden. Wie die Entdecker vor uns, werden auch wir uns dort bewegen, wo es das Eis erlaubt. Wo immer wir fahren, was immer wir sehen, eines können wir versprechen: eine sichere und aufregende Expeditionsreise. Schließlich befahren wir die Nordwestpassage, und das wagen auch heute nur wenige Schiffe.

 

Leistungen:

• Hurtigruten Expeditions-Seereise in der gebuchten Kabinenkategorie inklusive Vollpension an Bord
• Economy Flug von Deutschland nach Montreal und zurück von Kangerlussuaq
• Hurtigruten Rail & Fly, 2. Klasse innerhalb Deutschlands
• Flughafen- und Sicherheitsgebühren sowie Luftverkehrssteuer
• 1 Übernachtung in Montreal vor Reisebeginn inklusive Frühstück
• Transfers in Cambridge Bay und Montreal
• Ausflug zur Eiskappe inklusive BBQ nach der Reise
• Wind- und wasserfeste Jacke
• Anlandungen mit kleinen Booten, Aktivitäten an Bord und an Land
• Erfahrenes, deutsch-/englischsprachiges Expeditionsteam, das auch Vorträge hält und Anlandungen und Aktivitäten begleitet
• Tee und Kaffee kostenlos

 

Reiseverlauf

Reiseverlauf

Auf dieser Expedition geben die Elemente den Ton an: Wetter, Wind und Eis bestimmen am Ende den Ablauf. Da Sicherheit oberste Priorität hat, richtet der Kapitän die Reiseroute nach den Gegebenheiten aus. Deshalb kann die angegebene Route nur eine Vorstellung vermitteln – jede Expedition mit Hurtigruten ist eben einzigartig.

09. September 2018

Ort der Abfahrt Montreal, Kanada
Tag 1
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Eine UNESCO-Stadt des Designs


Ort: Montreal, Kanada

Ihre Expeditionsreise beginnt mit einer Übernachtung in Montreal. Im alten Teil der Stadt können Sie die fotogenen Fassaden aus dem 18. Jahrhundert auf sich wirken lassen, bevor Sie den Lachine-Kanal entlang bummeln. Entdecken Sie die Geschäfte in der Innenstadt und genießen Sie eine der aufregendsten Szene-Gastronomien Nordamerikas. Montreal ist berühmt für Kamouraska Lamm und Seesaibling. Ganz zu schweigen von der Poutine: Pommes frites mit Käse und Bratensoße. Montreal bietet zudem unwiderstehliche Konditoreien, englische Pubs, jüdische Feinkostläden und wunderbare Foodmärkte, die an Paris erinnern.

Tag 2
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“Ein guter Platz zum Fischen”


Ort: Montreal/Cambridge Bay, Victoria Island

Ein Transfer bringt Sie am frühen Morgen zu Ihrem Flug nach Cambridge Bay. Die Gemeinde liegt an der Südwest-Küste der Victoria-Insel. Auf Inuinnaqtun wird es „Iqaluktuuttiaq“ genannt und bedeutet „ein guter Platz zum Fischen“. Das Dörfchen liegt in der Nähe des Ekalluk River, der berühmt ist für seine riesigen Saiblinge. Es besitzt eine lange archäologische Geschichte und ist gesegnet mit reichen Fisch-, Gans-, Moschusochsen- und Karibu-Beständen. Archäologische Stätten wurde überall auf dieser riesigen Insel gefunden und zeugen davon, dass indigene Völker in diesem Teil des kanadisch arktischen Archipels schon seit viertausend Jahren leben. Roald Amundsen besuchte die Cambridge Bay 1905. Im Jahr 1918 durchquerte er auf seinem Schiff „Maud“ die selbe Route rückwärts, von Westen nach Osten. Die Hudson’s Bay Company kaufte das Schiff als Pelzhandels-Schiff, als es 1921 in Cambridge Bay ankam. Die „Maud“ tat noch viele Jahre Dienst, bevor sie im Hafen versank. Der ausgestellte Schiffsrumpf war 80 Jahre lang ein Wahrzeichen von Cambridge Bay. Es läuft der Versuch, das Boot wieder flott zu machen und nach Norwegen zurückzuführen. Das tierreiche Gebiet weist Karibus, Moschusochsen und Seehunde auf. Von hier aus wird MS Fram Sie in die Nordwestpassage mitnehmen.

Tag 3
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Das Herz der Nordwestpassage


Ort: Gjøa Haven

Gjøa Haven ist ein beliebtes Reiseziel für Liebhaber arktischer Geschichte. Der Name ehrt den norwegischen Forscher Roald Amundsen, der hier auf seiner Gjøa-Expedition überwinterte. Er nannte den Ort den „schönsten kleinen Hafen der Welt“. Amundsen und seine Leute verbrachten hier zwei Jahre und waren emsig damit beschäftigt, wissenschaftliche Daten zu sammeln. Die Karibu-Jagd und die Erkundung der Umgebung waren eine willkommene Abwechslung im Arbeitsalltag. Als Amundsen ankam, gab es hier noch keine europäische Siedlung. Aber er stand in Kontakt zu den örtlichen Inuit und lernte von ihnen, wie man in Polarregionen reist und überlebt. Die örtlichen Inuit, die Netsilik Inuit, sind direkte Nachkommen des uralten Volks der Thule und leben bereits seit mehr als tausend Jahren hier. Die John Ross-Expedition von 1829-1833 besuchte die Region schon früher und die unglückselige John Franklin-Expedition von 1845 nahm hier in der Nähe ihr Ende. Kein Wunder, dass so viele Liebhaber arktischer Geschichte Gjøa Haven besuchen. Heute ist der Ort bekannt für seine lebendige Kunst- und Handwerks-Szene. Die Bildhauer sind berühmt für ihre Darstellungen von schamanischen Gesichtern und talentierte Näherinnen stellen wunderschöne Inuit-Kleidung her. Er beheimatet auch hervorragende kulturelle Veranstaltungsorte wie das Heritage Center, das Hamlet Center und den Nordwest Passage Territorial Trail. In den warmen Monaten, wenn die Tundra mit Blumen bedeckt ist und die See eisfrei, nisten in hier viele arktische Vögel, einschließlich Seetaucher, Gänse, Enten, Seeschwalben, Raubmöwen, Regenpfeifer, Schneeammer und Schnee-Eulen. Eine stattliche Anzahl Moschusochsen bevölkern die Insel und auch einige Karibus. Wenn wir ankommen, werden wir herzlich begrüßt vom „schönsten kleinen Hafen der Welt“.

Tag 4
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Durch die James Ross Strait


Ort: Auf See

Genießen Sie die Fahrt durch die 180 Kilometer lange und 50-65 Meter breite James Ross Strait. Sie wurde benannt nach dem britischen Polarforscher James Clark Ross und Roald Amundsen fuhr hier auf seiner Gjøa-Expedition. Die Wasserstraße verläuft zwischen King William Island und der Halbinsel Boothia. Je nach den vorherrschenden Bedingungen versuchen wir für Wanderungen oder Bootstouren anzulanden.

Tag 5
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Zur Conningham Bay und durch die Bellotstraße


Ort: At sea

Beim Erreichen der Conningham Bay lassen wir unsere Tenderboote zu Wasser, um die Bucht zu erkunden. Die Chancen Wildtiere zu sehen stehen gut. Die flache, breite Bucht ist ein bekannter Hotspot für Weißwale und Eisbären. Die Bellotstraße ist eine Meerenge, die als Verbindung vom Prince Regent Inlet zum Peel Sound und der Franklin Strait dient. Südlich des Kanals befindet sich die Halbinsel Boothia, der nördlichste Punkt des nordamerikanischen Festlandes. Die Straße ist 2 Kilometer breit und besitzt heftige Strömungen, bis zu 15 Stundenkilometer schnell. Auch Treibeis kann hier das Navigieren zur Herausforderung machen. An diesem Tag ist daher eine sorgfältige Beurteilung der Bedingungen notwendig und die Durchquerung muss zeitlich genau berechnet werden, um die stärksten Strömungen zu vermeiden. Trotz allem, kein Grund zur Besorgnis. MS Fram ist als Expeditionsschiff ausgestattet mit der Eisklasse 1B, Tiefensondierung, vorausschauendes Echolot und Suchscheinwerfern für Eisberge. Der Kapitän und die Besatzung haben viel Erfahrung darin, Sie sicher durch tückische Gewässer zu bringen. Wir halten weiterhin nach Tieren Ausschau und je mehr Augen wachsam sind, umso größer die Chance Eisbären zu sehen, die in dieser Gegend häufig unterwegs sind. In dieser Meeresstraße treffen die Gewässer des Pazifiks und des Atlantiks aufeinander. Nachdem wir sie durchfahren haben befinden wir uns im Atlantik.

Tag 6
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Ein historisches Fort


Ort: Fort Ross

Am Ende des Kanals wartet das historische Fort Ross, ein Handelsposten, der 1937 von der Hudson’s Bay Company gegründet wurde. An Land existieren noch zwei kleine Hütten, die von der kanadischen Küstenwache aufrechterhalten werden und gelegentlich von den lokalen Inuit als Schutzhütten während ihrer Jagdausflüge genutzt werden.

Tag 7
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Aufregende Orte für Geschichts-Liebhaber


Ort: Beechy Island und Radstock Bay

Unser erster Halt heute ist Beechy Island. Dieser Ort ist eng verknüpft mit der Erkundungsgeschichte der Nordwestpassage. Um die berühmteste Reise, die von Sir John Franklin angeführte britische Expedition, ranken sich eine Menge Rätsel und Geheimnisse. 1845 segelten zwei Schiffe in die Passage, aber weder die Schiffe noch die 129 Besatzungsmitglieder wurden je wiedergesehen. Bekannt ist, dass die Franklin-Expedition 1845-1846 auf Beechy Island überwinterte. Drei Gräber am Ufer (dazu ein weiteres von einem Mitglied des Suchtrupps) belegen den unheilvollen Ausgang für die Seemänner. An Land werden Sie diese Gräber sehen können, ebenso die Überreste von Northumberland House, das von den Rettern errichtet wurde, die nach Franklin und seinen Männern suchten. Die einsame Grabstätte und die Ruinen von Northumberland House vermitteln eine gespenstische Vorstellung von den unfassbaren Herausforderungen, denen die Forscher in dieser endlosen Wildnis gegenüberstanden. Nächste Station ist Radstock Bay mit seinem markanten Wahrzeichen Caswell Tower – ein Vorsprung aus Sedimentgestein, der sich aus dem Meer erhebt. Die Küstenlinie um Caswell Tower eignet sich für eine kurze Wanderung zu einer vorgeschichtlichen Wohnstätte der Inuit. Caswell Tower bietet auch eine anspruchsvolle Wanderung zum Gipfel und belohnt mit einem fantastischen Rundblick. Am Gipfel befindet sich auch eine kleine Station, die saisonal genutzt wird für die Eisbären-Forschung.

Tag 8
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Verlassene Siedlungen und Wildtier-Begegnungen


Ort: Lancastersund und Devon Island

Devon Island ist die größte unbewohnte Insel der Welt (die Antarktis zählt als Kontinent). Wir erreichen Dundas Harbour, einen verlassenen Ort mit einem alten Camp der kanadischen Polizei RCMP sowie einiger archäologischer Schauplätze. Besuchen Sie die Überreste einiger dieser Gebäude sowie mehrere beeindruckende Orte der Thule. Die Menschen, die hier lebten waren Vorfahren der Inuit. Westlich von Dundas Harbour liegt Croker’s Bay, ein großer Fjord mit zwei Gezeitengletschern an der Spitze der Bucht. In dieser tierreichen Gegend wird das Ausschau halten nach der ein oder anderen Begegnung zum Erlebnis. Gut möglich, dass wir einige Seehundarten entdecken wie zum Beispiel das Walross. Auch Weißwale und sogar Narwale tauchen hier auf. Eisbären sind hier ebenfalls öfters anzutreffen und die Tundra entlang der Küste beheimatet Schneehasen und Moschusochsen. Ein idealer Platz auch für Bootstouren, um das Meeresleben und die Gletscher aus der Nähe zu betrachten.

Tag 9
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Einer von Kanadas echten Juwelen


Ort: Pond Inlet, Baffininsel

Am Morgen fahren wir weiter südwärts und durchkreuzen die spektakuläre arktische Landschaft von Eclipse Sound, bevor wir Pond Inlet erreichen. Der Forscher Sir John Ross benannte Pond Inlet 1818 nach dem renommierten Astronom John Pond. Heute ist das pittoreske Dörfchen, das auf Inuktitut „Mittimatalik“ heißt, eine traditionelle Inuit Gemeinde und befindet sich an der nördlichen Spitze der Baffininsel, unweit des östlichen Eingangs zur Nordwestpassage. Pond Inlet ist von Bergketten umgeben, mit mehreren Dutzend Gletschern, malerischen Fjorden und Meeresarmen, Eishöhlen, geologischen Säulenformationen und treibenden Eisbergen. Wir durchfahren einen hübschen Kanal, der von den Berggipfeln und Gletschern der Baffin- und Bylot-Insel flankiert wird. Auf diesen Breitengraden ist die See fast ganzjährig zugefroren und nur im Juli für eine kurze Spätsommer-Saison offen. Hier kann die Suche nach den Tieren der Arktis, beispielsweise dem Eisbären, beginnen. Pond Inlet ist auch ein hervorragender Ort, um ganze Gruppen von Narwalen zu sichten. Es gibt ein kleines Besucherzentrum, und die Kulturaufführungen der örtlichen Gemeinde bilden einen weiteren Höhepunkt.

Tag 12
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Erleben Sie die Geburt eines Eisbergs


Ort: Ilulissat

Unser erster Stopp in Grönland ist Ilulissat. An Land können Sie das Leben in einer grönländischen Siedlung vergleichen mit dem Leben in einer Siedlung in der kanadischen Arktis, die Sie besucht haben. Die Stadt liegt in der atemberaubenden Landschaft des Ilulissat-Eisfjords, eine UNESCO-Welterebestätte. Außerhalb der Stadt, an der Fjordmündung, können Sie immer wieder gigantische Eisberge bestaunen, die hier auf Grund gelaufen sind. Sie stammen vom Jakobshavn-Gletscher, einem der aktivsten auf der nördlichen Halbkugel. Die Eisberge treiben 20 Kilometer durch den Fjord, bevor Sie die Diskobucht erreichen. Staunen Sie über das Wunder an Farbspielen, wenn das Licht der Mitternachtssonne darauf fällt. Lauschen Sie einer Eisberg-Symphonie aus Knacken und Grollen, deren Echo von einer Seite des Fjords zur anderen hallt. Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Eisfjord zu sehen. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt bringt Sie zu einem Netz an kurzen Wegen, die zu den Ufern des Fjords führen. Zudem gibt es Möglichkeiten, mit örtlichen Booten hinaus zu fahren, um das Eis oder auch Wale zu sehen. Auch Rundflüge mit Hängegleiter oder Helikopter sind möglich.

Tag 10-11
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Durch die Davisstraße


Ort: Auf See

Wir durchfahren die Davisstraße, ein nördlicher Meeresarm der Labradorsee. Diese Straße wurde nach dem englischen Forscher John Davis benannt, der zwischen 1585 und 1587 drei Expeditionen in diesem Gebiet leitete. Er suchte nach einer Route durch die Nordwestpassage und entdeckte dabei die Hudsonstraße. Davis war der erste, der auf die Möglichkeiten der Robbenjagd und des Walfangs in der Davisstraße aufmerksam machte. Er belegte auch, dass sich die Fischgründe für Kabeljau weit nach Norden hin ausbreiten.

Tag 13
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Moderne Siedlung mit uralten Traditionen


Ort: Sisimiut

Auf dem Weg nach Sisimiut, empfehlen wir Ihnen an Deck zu bleiben, um nach Walen Ausschau zu halten. In den Gewässern nahe der Siedlung leben mehrere Arten, zum Beispiel Buckelwale und Finnwale. Schweins- und Zwergwalen können Sie entlang der Westküste Grönlands begegnen. Mit etwas Glück sehen wir auch Robben in großer Anzahl, am häufigsten sind die Sattelrobben. Sisimiut liegt 40 Kilometer nördlich vom nördlichen Polarkreis – ein moderner Ort, der sich seine alten Traditionen bewahrt hat. Gehen Sie an Land und erkunden Sie die farbenfrohe Stadt, besuchen Sie das kleine Museum, wandern Sie in den Bergen und erstehen Sie das örtliche Kunsthandwerk. Unmittelbar gegenüber der Diskobucht liegt die Diskoinsel und die Siedlung Qeqertarsuaq. Hier machten die Gjøa-Expedition und die zweite Fram-Expedition Halt, um sich auf dem Weg zur Nordwestpassage mit Hunden und weiterer Ausrüstung zu versorgen.

Tag 14
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Flug nach Süden


Ort: Kopenhagen/Kangerlussuaq

Kangerlussuaq bedeutet „großer Fjord“, und MS Fram wird fast die gesamte Länge des Fjordes (190 Kilometer) befahren, bevor wir die Stadt erreichen. In Kangerlussuaq endet unsere Expeditionsreise. Nach der Ausschiffung nehmen Sie an einer letzten Exkursion teil, einem Ausflug zu Grönlands Eisdecke. Diese unendliche Eiswüste erstreckt sich über 2.400 Kilometer nach Norden und erreicht Höhen bis 3.200 Meter über dem Meeresspiegel. Der Weg zur Eiskante betört durch eine wunderschöne Naturkulisse: von der Eiswüste und Tundra mit niedrigen Sträuchern bis hin zu hügeligem Gelände mit atemberaubenden Aussichten über die Landschaft. Ihr Flug nach Kopenhagen geht spätabends.

Tag 15
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Dänemarks elegante Hauptstadt


Ort: Kopenhagen

Sie erreichen die dänische Hauptstadt in den frühen Morgenstunden. Vielleicht bleibt noch etwas Zeit, die Stadt frei nach dem Motto „Wonderful, Wonderful Copenhagen“ zu entdecken, bevor es weiter nach Hause geht.

23. September 2018

Ort Kopenhagen
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