Alaska und Kanada – Wildnis, Gletscher und die Inside-Passage (Kurs Nord)

Alaska und Kanada – Wildnis, Gletscher und die Inside-Passage (Kurs Nord)

Alaska und Kanada – Wildnis, Gletscher und die Inside-Passage (Kurs Nord)

Alaska und Kanada – Wildnis, Gletscher und die Inside-Passage (Kurs Nord)

Reiseinformationen 14 Tage MS Roald Amundsen
Abfahrten
20. Mai 2022
13. Juni 2022
Preis ab
5.138 €
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Verfügbarkeit und Preise prüfen

Reisen Sie von Vancouver nach Seward und Anchorage, um die vielen Fjorde Alaskas, die Geschichte der Goldrausch-Ära, glitzernde Gletscher, seltene Wildtiere, den urwüchsigen Regenwald und die vielfältigen Einflüsse der indigenen und der russischen Kultur zu entdecken.

Südöstliche Inside Passage

Nachdem wir die Inseln und Fjorde der Johnstone-Straße nördlich von Vancouver Island passiert haben, nehmen wir Kurs auf die offene See und fahren schließlich in die Hecate-Straße ein. Wo könnte man einen besseren ersten Eindruck von Alaska gewinnen als inmitten der herrlichen Wildnis der Misty Fjords? Unser nächster Anlaufhafen ist die historische Stadt Wrangell, in der Sie die Möglichkeit haben, nach Petroglyphen zu suchen, die am Strand verstreut zu finden sind.

Die ersten Gletscher dieser Reise werden Sie entweder im Tracy Arm oder im Endicott Arm sehen, bevor Sie ein „kleines Norwegen“ in Petersburg entdecken und die Kunst in den vielen Galerien von Haines bewundern können. In der William Henry Bay gibt es nicht nur völlig unberührte Urwälder, sondern möglicherweise sogar Gold, während Point Adolphus für seine hervorragenden Möglichkeiten zur Walbeobachtung bekannt ist. Darüber hinaus werden Sie Sitka besuchen, die ehemalige Hauptstadt Alaskas in jener Zeit, als es noch zu Russland gehörte.

Südzentral-Alaska

Die Icy Bay ist, wie ihr Name schon sagt, voller Eisberge, die von insgesamt drei kalbenden Gletschern im Inneren der Bucht stammen. Der kleine Lachsfischerort Cordova ist ein Paradebeispiel für den freundlichen Charme einer Kleinstadt an Alaskas letzter Grenze. Im Anschluss fahren wir weiter zum College Fjord, einer spektakulären Wasserstraße, die von schneebedeckten Bergen und zahlreichen Gletschern umgeben ist. Hier gibt es einen Punkt, von dem aus man bis zu acht Gletscher gleichzeitig sehen kann.

Auf der Kenai-Halbinsel unterhalb des Mount Marathon gehen Sie von Bord und genießen eine Busfahrt nach Anchorage. Während der Fahrt können Sie mit etwas Glück Dall-Schafe sehen und während unseres Aufenthalts im Alaska Wildlife Conservation Center sogar Bisons, Bären, Moschusochsen und Elche beobachten. Ihre aufregende Expeditionsreise endet schließlich in der modernen Stadt Anchorage, der größten Stadt des Bundesstaates.

Alaska und Kanada – Wildnis, Gletscher und die Inside-Passage (Kurs Nord) Alaska und Kanada – Wildnis, Gletscher und die Inside-Passage (Kurs Nord)
  • Tag 1
    Vancouver, Kanada

    Beginn der Expedition

    Voraussichtliche Abfahrtszeit: 18:00

    Ihre Expeditions-Seereise beginnt in Vancouver. Vancouver liegt inmitten einer wunderschönen Bergkulisse an den Gewässern der English Bay und ist sowohl ein geschäftiger Seehafen als auch eine kosmopolitische Stadt. Wenn Sie bereits ein paar Tage vor Ihrer Seereise anreisen, werden Sie bald herausfinden, warum die Leute von der größten Stadt British Columbias so begeistert sind.

    Die verschiedenen Stadtteile bieten eine hervorragende Küche, getreu dem Grundsatz „von der Farm frisch auf den Tisch“. In Chinatown und auf dem Punjabi Market bekommt man das wohl beste asiatische Essen Nordamerikas, während die Gegend um den Commercial Drive auch als Little Italy bekannt ist.

    Auch Vancouvers ältesten Stadtteil sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Die viktorianischen Gebäude in Gastown beherbergen einige der angesagtesten Restaurants und auch der 167 Meter hohe Aussichtsturm von Vancouver bietet einen perfekten Panoramablick auf die Stadt.

    Stürzen Sie sich ins Nachtleben im Bereich der Granville Street mit all ihren Neonlichtern oder entspannen Sie einfach an einem der Strände am West End. Von hier aus gelangen Sie auch direkt in den Stanley Park mit seinen großen Grünflächen und den alles überragenden Riesen-Lebensbäumen.

    Wenn Sie die Höhepunkte von Vancouver möglichst einfach und unkompliziert erleben möchten, bieten wir Ihnen im Rahmen eines Vorprogrammes eine halbtägige Stadtrundfahrt durch Vancouver an. Auch ein Abstecher zur aufregenden Capilano-Hängebrücke, die sich auf 70 Metern Höhe über den Capilano River spannt, ist im Programm enthalten.

    Um die etwas weitere Umgebung genauer zu erkunden, gibt es keinen besseren Weg als eine Zugfahrt durch die kanadischen Rockies mit dem Rocky Mountaineer im Rahmen eines Vorprogramms. Die Landschaft ist wirklich spektakulär.

    Tag 1
    Vancouver, Kanada

    Beginn der Expedition

  • Tag 2
    Auf See

    Unterwegs in British Columbia

    Wir fahren nordwärts auf den offenen Ozean hinaus und nehmen Kurs auf die engen Kanäle von Kanadas Inside Passage. Verspüren Sie das aufregende Gefühl eines echten Abenteuers, während wir sicher zwischen den Tausenden Inseln des pazifischen Nordwestens hindurchnavigieren.

    Das große nordamerikanische Pazifik-Fjordland ist ein geschützter, fast 1.500 km langer Wasserweg, der vor allem für seine relativ ruhigen Gewässer bekannt ist, die keine große Dünung aufweisen.

    Besuchen Sie gleich zu Beginn Ihrer Reise unser Expeditionsteam im bordeigenen Science Center und hören Sie einen faszinierenden Vortrag, nutzen Sie die Zeit, um Ihre Mitreisenden besser kennenzulernen, oder halten Sie an Deck Ausschau nach Delfinen, Schweinswalen, Schwertwalen und Buckelwalen.

    Unser Expeditionsschiff ist klein genug, um die vielen interessanten und landschaftlich reizvollen Kanäle der Inside Passage zu durchqueren, sodass Sie diese aus nächster Nähe erleben können. Vergessen Sie Ihr Fernglas nicht!

    Tag 2
    Auf See

    Unterwegs in British Columbia

  • Tag 3
    Misty Fjords National Monument

    Unberührte Wildnis

    Die erste Region, die Sie auf Ihrer Expeditionsreise erkunden werden, ist das spektakuläre Misty Fjords National Monument. Dieser Teil des fast 809.400 Hektar großen Tongass National Forest ist ein unberührter, wilder Küstenabschnitt mit Nadelbäumen, tiefen Fjorden und majestätischen, schneebedeckten Gipfeln.

    In dieser Region fallen mehr als 380 cm Regen pro Jahr, der Flüsse und Seen speist, die schließlich in Form von Wasserfällen von den dunklen Granitfelsen herabstürzen. Die Berge ragen fast senkrecht über den Fjorden empor und erreichen eine Höhe von 1.000 m oder mehr, bewachsen von Zedern, Fichten, Hemlocktannen und Moos.

    Der einflussreiche schottisch-amerikanische Bergsteiger John Muir, auch bekannt als „Vater der Nationalparks“, erklärte die Misty Fjords zu einem der schönsten Orte, die er jemals gesehen hatte. Wir hoffen, dass die Erkundung dieser Gegend für Sie ähnlich inspirierend sein wird. Wenn das Wetter es zulässt, können Sie die Umgebung an Bord unserer Landungsboote oder auf einer Kajakfahrt im Rahmen eines optionalen Ausflugs erkunden.

    Halten Sie am Ufer, auf den Bergkämmen oder an den Hängen Ausschau nach Bergziegen, Braunbären, Schwarzbären und Elchen. In den Gewässern findet man alle fünf Arten von pazifischem Lachs sowie Flussotter, Seeotter, Seelöwen, Seehunde, Orcas und Weißflankenschweinswale. Halten Sie Ihr Fernglas bereit, falls Sie unterwegs Kolibris, Trompeterschwäne, Reiher oder auch die größte Ikone Amerikas überhaupt erspähen: den Weißkopfseeadler.

    Tag 3
    Misty Fjords National Monument

    Unberührte Wildnis

  • Tag 4
    Wrangell, Alaska

    Petroglyph Beach

    In Wrangell, einer der ältesten und historischsten Inselstädte Alaskas überhaupt, werden Sie sich sofort in die Vergangenheit zurückversetzt fühlen. Schon nach nur 15 Gehminuten können Sie an verschiedenen Stellen des Strandes alte, in Stein gemeißelte Petroglyphen finden. Insgesamt gibt es hier ungefähr 50 davon – halten Sie also Ausschau und entdecken Sie so viele wie möglich!

    Besuchen Sie anschließend das Wrangell Museum mit vielen interessanten Ausstellungsstücken und Informationen zur Geschichte der Stadt. Während Wrangell heute ein Teil Amerikas ist, wurde es bereits von Großbritannien, Russland und – bereits vor 8.000 Jahren – von den Tlingit beherrscht.

    Darüber hinaus findet man hier am Chief Shakes Tribal House moosbedeckte Totempfähle, die von der Geschichte der lokalen Tlingit zeugen. Sie erreichen das wunderschöne, ganz aus Zedernholz erbaute Tribal House bereits nach einem kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum über die Holzbrücke nach Shakes Island.

    Inmitten dieser herrlichen Landschaft, an der Mündung des Stikine River und am Fuße des Mount Dewey, fällt es leicht, mit der Natur eins zu werden, wenn man auf einem der lokalen Pfade bis an den Rand des Regenwaldes wandert.

    Tag 4
    Wrangell, Alaska

    Petroglyph Beach

  • Tag 5
    Die Fjorde Tracy Arm/Endicott Arm, Alaska

    Gletscher in ihrer ganzen Schönheit

    Wir überqueren die Holkham Bay und haben die Möglichkeit, entweder den Tracy Arm oder den Endicott Arm zu erkunden. Da diese Fjorde für größere Schiffe relativ unzugänglich sind, gehören sie zu den weniger bekannten Juwelen Alaskas, doch wenn Sie sie sehen, werden Sie schnell erkennen, wie einmalig sie sind.

    Das Wasser ist oft so spiegelglatt, dass es den Himmel und die umliegenden Berge perfekt reflektiert. Am Ende jedes Fjords befindet sich ein kalbender Gletscher, der immer wieder schöne, frische Eisberge in das ruhige Wasser kalbt – einige davon sind so hoch wie ganze Gebäude!

    Im Tracy Arm befindet sich der Nord- und Süd-Sawyer-Zwillingsgletscher, während der Endicott Arm vom Dawes-Gletscher gespeist wird. Beide Fjorde warten mit schroffen und strahlenden Gletscherwänden und Eisbergen aus bläulich schimmerndem Eis vor der atemberaubenden Kulisse alaskischer Wälder und hoch aufragender Klippen auf.

    Der Endicott Arm ist einer der größten Tummelplätze für Seehunde, die man oftmals auf den schwimmenden Eisschollen liegen sieht, fast so, als würden sie für Fotos posieren.

    Halten Sie auch Ausschau nach Walen, Bären, Bergziegen, Elchen und anderen Wildtieren, sowohl an Deck als auch – sofern die Bedingungen es zulassen – von unseren Landungsbooten oder (im Rahmen eines optionalen Ausflugs) vom Kajak aus.

    Tag 5
    Die Fjorde Tracy Arm/Endicott Arm, Alaska

    Gletscher in ihrer ganzen Schönheit

  • Tag 6
    Petersburg, Alaska

    Ein kleines Norwegen

    Dieses kleine Fischerdorf befindet sich am nördlichen Ende der Mitkof-Insel, wo die Wrangell Narrows auf den Frederick Sound treffen. Vielleicht sehen Sie Eisberge in der Meerenge, die vom LeConte-Gletscher am gegenüberliegenden Ufer stammen. Diese Gewässer sind normalerweise auch ein wichtiges Nahrungsgebiet für Buckelwale.

    In Petersburg befindet sich die größte Heilbutt-Fangflotte von ganz Alaska, die eine ganze Reihe von Konservenfabriken beliefern. Im Hafen findet man daher eine Vielzahl verschiedener Schiffe und Wasserflugzeuge – für größere Kreuzfahrtschiffe ist er jedoch nicht tief genug.

    Von der Uferpromenade aus haben Sie einen einmaligen Blick über den Frederick Sound auf eine scharfgezackte Kulisse von schneebedeckten Gipfeln. Der bekannteste dieser Gipfel ist der Devil’s Thumb mit der größten Felswand von ganz Nordamerika.

    Die 3.000 Einwohner dieses „Kleinen Norwegens“, das im 19. Jahrhundert von einem Norweger namens Peter Buschmann gegründet wurde, sind sehr stolz auf ihre skandinavische Herkunft. Da wir von Hurtigruten aus ihrer angestammten Heimat kommen, ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass wir von den Einheimischen besonders herzlich in Empfang genommen werden.

    Wenn Sie durch ruhige Straßen wie die Sing Lee Alley schlendern, werden Sie Holzhäuser entdecken, die mit traditionellen norwegischen Rosenmustern bemalt sind. In der „Halle der Söhne Norwegens“, einem großen weißen Gebäude aus dem Jahr 1912, erfahren Sie alles über die nordische Geschichte der Stadt. Sogar ein vor Ort nachgebautes Wikingerschiff, die Valhalla, kann man hier sehen.

    Tag 6
    Petersburg, Alaska

    Ein kleines Norwegen

  • Tag 7
    Haines, Alaska

    Kunst und Wildnis

    Entdecken Sie inmitten der zerklüfteten Wildnis von Alaska eine Kleinstadt mit einem großen Herz für die Kunst. Haines liegt im nördlichen Teil des Panhandle von Alaska am Ufer eines Tiefwasserfjords namens Lynn Canal und repräsentiert den Inbegriff von Schönheit.

    Vor den Tagen des Goldrausches war Haines die Heimat der Chilkat Tlingit, die dafür bekannt sind, Bergziegenfelle und gelbe Zedernrinde zu komplizierten Mustern zu verweben. Besuchen Sie das Haines Sheldon Museum, wo Sie unter anderem authentische Chilkat-Decken ansehen können.

    Bis heute lebt dieser kreative Geist in der blühenden Kunstszene von Haines weiter. Hier gibt es im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr Künstler als in jeder anderen Stadt im Südosten, weshalb die örtlichen Galerien und Werkstätten über vielfältige Kunstsammlungen verfügen. Geschnitzte Totempfahlkunst, Silberarbeiten, Skulpturen und Fotografien sind nur einige der Kunstformen, die Sie hier sehen können.

    Haines ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Abenteurer, die wegen der erstklassigen Möglichkeiten zum Wandern und zur Beobachtung von Wildtieren hierherkommen. Auch bekannt als das „Tal der Adler“, zieht Haines nicht nur zahlreiche Weißkopfseeadler an, sondern bietet dank seiner vielfältigen Ökosysteme auch beste Voraussetzungen für Bären und Elche.

    Wenn Sie einen Hang zum Ungewöhnlichen und Skurrilen haben, sollten Sie sich das Hammer Museum anschauen. Es ist wirklich leicht zu erkennen – halten Sie einfach Ausschau nach dem riesigen Hammer!

    Tag 7
    Haines, Alaska

    Kunst und Wildnis

  • Tag 8
    William Henry Bay, Alaska

    Erkunden Sie die Wildnis

    Die William Henry Bay liegt südlich von Haines am Rande des Chilkat-Gebirges. Wir werden vor Anker gehen und gemeinsam mit lokalen Begleitern die vom Urwald bewachsenen Ufer erkunden. Halten Sie Ausschau nach Braun- und Schwarzbären, Schwarzwedelhirschen und Elchen.

    Das Gebiet hier war eine ergiebige Stätte für den Abbau von Kupfer und später, ab 1921, auch von Gold. Mit dem Kalten Krieg und der Verbreitung von Atomwaffen in den 1950er Jahren versuchte die US-Regierung, einen „Uranrausch“ im Gebiet der William Henry Bay zu entfachen, fand jedoch keine nennenswerten Vorkommen. Jüngste Untersuchungen scheinen allerdings darauf hinzudeuten, dass sich in diesen Hügeln noch immer viel Gold verbirgt …

    Am Abend passieren wir Point Adolphus an der Nordspitze von Chichagof Island gegenüber dem Glacier-Bay-Nationalpark. Das nährstoffreiche Wasser hier ist berühmt dafür, eine große Anzahl von Buckelwalen und anderen Meereslebewesen anzuziehen. Sie werden hoffentlich selbst sehen können, warum Point Adolphus als einer der besten Plätze für die Walbeobachtung in ganz Nordamerika bekannt ist.

    Tag 8
    William Henry Bay, Alaska

    Erkunden Sie die Wildnis

  • Tag 9
    Sitka, Alaska

    Eine Vergangenheit verschiedenster Kulturen

    Sitka liegt an der offenen Küste der Inside Passage auf Baranof Island und ist nur auf dem Seeweg oder per Flugzeug erreichbar. Es ist auch umgeben vom Tongass-Nationalwald, dem größten gemäßigten Regenwald der Welt. Wenn Sie hier mit dem Schiff unterwegs sind, können Sie den Blick auf die Sisters Mountains und den Mount Edgecumbe genießen, einen schlafenden Vulkan, der in seinem Erscheinungsbild an den japanischen Berg Fuji erinnert.

    Ursprünglich vor über 10.000 Jahren von den Tlingit bewohnt, wurde diese Region 1804 von Russland erobert und in „New Archangel“ umbenannt. Bis 1808 war es die größte Stadt in der Region und die Hauptstadt von Alaska. Heute ist Sitka ein Ort, an dem unterschiedlichste Kulturen aufeinandertreffen. Die alten Tlingit-Traditionen werden nach wie vor sehr gepflegt und haben neben den russischen und amerikanischen Einflüssen bis heute überlebt.

    Nachdem Russland den Krimkrieg überstanden hatte, verkaufte es Alaska an die USA, um zu verhindern, dass es am Ende noch den Briten in die Hände fiel. Die Übergabezeremonie fand im Jahr 1867 in New Archangel statt, das umgehend in „Sitka“ umbenannt wurde. In Anbetracht eines Preises von 7,2 Millionen US-Dollar für die gesamte Region kann man diese als wahres Schnäppchen bezeichnen – mit einem Preis von nur zwei Cent pro Morgen!

    In Sitka gibt es zahlreiche historische Stätten wie etwa das russische Bischofshaus, das älteste erhaltene Gebäude der Stadt aus dem Jahr 1842. Besuchen Sie auch die russisch-orthodoxe St.-Michael-Kathedrale, in der sich noch der ursprüngliche Kronleuchter, religiöse Kunst und eine Reihe anderer Artefakte befinden.

    Ein absoluter Höhepunkt für die meisten Besucher von Sitka ist der 43 Hektar große Sitka National Historical Park. Hier gibt es ein faszinierendes Museum mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Exponaten. Im Anschluss daran können Sie einem Pfad folgen, der Sie an der Meeresküste entlang durch einen stillen und beschaulichen Wald führt. Unterwegs können Sie auch wunderschöne Beispiele verzierter Totempfähle der Haida und Tlingit bewundern.

    Tag 9
    Sitka, Alaska

    Eine Vergangenheit verschiedenster Kulturen

  • Tag 10
    Icy Bay

    Ein Trio von Gezeitengletschern

    Entdecken Sie die Icy Bay in der Nähe des Prince William Sound und sehen Sie selbst, warum diese Bucht ihren Namen trägt. Drei markante Gletscher, der Guyot-, der Yahtse- und der Tyndall-Gletscher, kalben immer wieder riesige Eisschollen in das Wasser der Bucht.

    Das gesamte Gebiet war einst ein riesiger Gezeitengletscher, der direkt in den Golf von Alaska mündete. Die Bucht wurde erst in den letzten 100 Jahren für Schiffe zugänglich.

    Im Jahr 2015 wurde sie zum Schauplatz eines Mega-Tsunamis, als 180 Millionen Tonnen Berggestein und Wald in den Fjord abrutschten. Es wird angenommen, dass die dadurch entstehende Welle eine der höchsten Wellen im Laufe des letzten Jahrhunderts war. Zum Glück löste sich der Tsunami auf, ohne einen größeren Schaden zu verursachen.

    Unser Ziel ist es, den 55 km langen und 13 km breiten Guyot-Gletscher zu besuchen, wenn die Eisverhältnisse auf unserer Route und die lokalen Wetterbedingungen dies zulassen. Wir werden versuchen, Ihnen die Möglichkeit zu geben, so nah am Gletscher, wie es die Sicherheitsregeln zulassen, an Land zu gehen oder im Rahmen eines optionalen Ausflugs die umliegenden Gewässer auf einer Kajaktour zu erkunden.

    Natürlich werden wir auch hier wieder nach all den fantastischen Wildtieren Ausschau halten, die es im Golf von Alaska zu entdecken gibt, einschließlich Buckelwalen, Orcas, Stellerschen Seelöwen, Seeottern, Seehunden und vielen mehr.

    Diese raue und karge Gegend ist voller natürlicher Schönheit und Sie werden den ganzen Tag über reichlich Möglichkeiten zum Fotografieren finden. Insbesondere die Seehunde lieben es, auf den schwimmenden Eisschollen zu faulenzen.

    Tag 10
    Icy Bay

    Ein Trio von Gezeitengletschern

  • Tag 11
    Cordova

    Alaskas kleines Geheimnis

    Cordova ist ein authentischer Lachsfischerort in Alaska, inmitten des riesigen Chugach National Forest. Da es nur per Boot oder Flugzeug erreichbar ist, ist die jährliche Anzahl der Besucher begrenzt. Sie kommen, um diesen Ort mit seiner spektakulären Lage zwischen dem Orca Inlet, Hawkins Island, dem Mount Eccles, dem Eyak Lake und dem Flussdelta des Copper River zu bewundern.

    Dank dieser abgeschiedenen Lage hat sich Cordova seine traditionelle Kleinstadtatmosphäre noch weitaus besser bewahrt als viele andere Gemeinden in Alaska. Sie werden vermutlich die freundliche Atmosphäre genießen und gerne von den weltoffenen Einheimischen ein wenig mehr über deren Leben erfahren wollen.

    Besuchen Sie das Ilanka-Kulturzentrum, um eine Sammlung von Stammesartefakten und Kunstwerken zu sehen, darunter ein vollständig rekonstruiertes Orca-Skelett in der Eingangshalle. Sie können auch das Museum an der Main Street besuchen, um sich einen kleinen Überblick über die Geschichte von Cordova zu verschaffen.

    Vielleicht kennen Sie Cordova bereits aufgrund der berüchtigten Ölpest, die durch das Schiffsunglück der Exxon Valdez im Jahr 1989 verursacht wurde, als der Tanker auf dem Bligh Reef nordwestlich der Stadt auf Grund lief. Dank großer Kraftanstrengungen war es möglich, die Küste wieder zu reinigen, und obwohl die Nachwirkungen noch immer spürbar sind, hat sich die Tierwelt der Region mit ihren Seeottern, Adlern, Pfeifschwänen, Bibern, Elchen und Bären weitgehend wieder erholt.

    Tag 11
    Cordova

    Alaskas kleines Geheimnis

  • Tag 12
    College Fjord

    Ivy-League-Gletscher

    In diesem Gebiet im nördlichen Teil des Prince William Sound befinden sich fünf fantastische Gezeitengletscher, fünf große Talgletscher und ein Dutzend kleinerer Gletscher. Von weitem wirken die Gletscher wie gefrorene Wasserfälle, die sich ganz langsam über die schwarzen Felsen des Chugach-Gebirges hinunter ins blaue Meer ergießen.

    Gletscher wie der Vassar-, der Smith-, der Yale- und der Harvard-Gletscher wurden während der Harriman-Expedition 1899 von ihren Entdeckern nach den Universitäten der Ivy League an der Ostküste benannt. Der einzige Name, der nicht vertreten ist, ist Princeton – ein beabsichtigter Seitenhieb, der den Entdeckern angeblich große Freude bereitet haben soll!

    Der Harvard-Gletscher ist der größte aller Gletscher, die man hier sehen kann. Seine Front ist 60 Meter hoch und über 1,6 km breit. Sofern Wind und Wellen dies zulassen, werden wir – unter Berücksichtigung aller Sicherheitsaspekte – so nah wie möglich an diese Naturwunder heranfahren.

    Gleichzeitig werden wir nach Wildtieren Ausschau halten, darunter Buckelwale, Weißkopfseeadler, Otter und Seelöwen, die in dieser entlegenen Gegend häufig zu sehen sind. Es besteht auch die Möglichkeit, auf dem Fjord Fahrten mit den Landungsbooten oder im Rahmen eines optionalen Ausflugs sogar eine Kajakfahrt zu unternehmen.

    Tag 12
    College Fjord

    Ivy-League-Gletscher

  • Tag 13
    Seward

    Auf dem Weg ins Landesinnere

    Voraussichtliche Ankunftszeit: 06:00

    Seward liegt auf der Kenai-Halbinsel an der Mündung der Resurrection Bay und unterhalb des Mount Marathon, umgeben von einer unglaublichen Naturlandschaft. Es ist das Tor zum Kenai-Fjords-Nationalpark, einer riesigen Gebirgsregion, in der sich eines der größten Eisfelder Alaskas befindet.

    Seward wurde 1903 gegründet und ist der einzige eisfreie Tiefwasserhafen, der über Flugverbindungen, eine Eisenbahnlinie und eine Autobahn mit dem Landesinneren Alaskas verbunden ist. Es ist nach William H. Seward benannt, dem Außenminister, der 1867 beim Kauf Alaskas durch die USA die Verhandlungen mit Russland führte.

    Wenn wir hier den lebhaften Hafen erreichen, werden Sie Ihrem Schiff Lebewohl sagen und landeinwärts durch spektakuläre Landschaften in Richtung Anchorage fahren, wo Sie die Nacht verbringen. Die Route zwischen Anchorage und Seward ist auch bekannt dafür, dass sich hier Dall-Schafe mit ihren beeindruckenden Hörnern zeigen.

    Wir werden auch im Alaska Wildlife Conservation Center Halt machen. Dieses von Bergen und Gletschern umgebene Schutzgebiet im Portage Valley dient insbesondere der Rehabilitation verwaister oder verwundeter Tiere in Alaska. Hier können Sie mit etwas Glück Bären, Bisons, Elche, Karibus, Hirsche, Adler, Eulen, Moschusochsen und eine Vielzahl von Vögeln beobachten.

    Tag 13
    Seward

    Auf dem Weg ins Landesinnere

  • Tag 14
    Anchorage

    Der „Big Apple des Nordens“

    Ihre Expedition endet in Alaskas größter Stadt, in der fast 40 % der Bevölkerung des Bundesstaates leben – ein statistischer Wert, der ansonsten nur vom Bundesstaat New York und seiner berühmten gleichnamigen Hauptstadt übertroffen wird. Tatsächlich liegt Anchorage fast genau auf halber Strecke zwischen dem Big Apple und Tokio in Japan, aber weiter nördlich als Oslo (Norwegen) und Sankt Petersburg (Russland).

    Ganz, wie man es von einer modernen amerikanischen Metropole erwarten würde, bietet Anchorage viele Restaurants, Galerien, Veranstaltungen und Baseballspiele. Es liegt auch in der Nähe des Denali-Nationalparks, den Sie im Rahmen eines Nachprogramms besuchen können.

    Falls Sie Zeit haben sollten, sind die Sammlungen von Kunstwerken und Artefakten im Anchorage Museum unbedingt zu empfehlen. Zudem findet man hier eine große Vielfalt unterschiedlichster Kulturen, die alle im Native Heritage Center vertreten sind, wo traditionelle Tanzvorführungen dargeboten werden.

    Der Town Square Park mit seinen Blumen steht in voller Blüte, und viele Einheimische werden die langen Sommertage vermutlich nutzen, um mitten in der Innenstadt im Ship Creek Lachse zu angeln. Durch bestimmte Stadtviertel kann man regelmäßig Elche streifen sehen und sogar Braun- und Schwarzbären kommen gelegentlich in manche Teile der Stadt.

    Tag 14
    Anchorage

    Der „Big Apple des Nordens“

Abfahrten

2022

  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Mai:
20.
Juni:
13.

Auf dieser Reise:

  • Flex-Option

    Unser Angebot „Flex-Option“ bietet Ihnen die Sicherheit, die Sie sich wünschen, wenn Sie wieder auf große Fahrt gehen, um mit uns die Welt zu erkunden.
    Die Vorteile dieser Richtlinie gelten für alle Neubuchungen, die zwischen dem 1. Juli 2021 und dem 31. Dezember 2021 für Expeditions-Seereisen mit Abfahrt bis einschließlich 30. Juni 2022 getätigt werden.
    Mehr erfahren und Reise buchen

Leistungen

Leistungen

Hotel

  • Eine Nacht in Anchorage, inklusive Frühstück am Ende Ihrer Reise

Transfer

  • Transfer vom Pier in Seward zum Hotel in Anchorage mit Zwischenstopp im Alaska Wildlife Conservation Center inklusive Eintrittsgebühr, deutschsprachigem Begleiter und Lunchpaket

Expeditions-Seereise

  • Expeditionsreise in einer Kabine Ihrer Wahl
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke (Bier und Hauswein sowie Softdrinks und Mineralwasser) werden in den Restaurants Aune und Fredheim serviert
  • À-la-carte-Restaurant Lindstrøm für Gäste der Suiten inbegriffen
  • Tee und Kaffee ganztägig, kostenfrei verfügbar
  • Kostenloses WLAN an Bord. Beachten Sie bitte, dass wir abgelegene Gebiete mit eingeschränkter Verbindung bereisen. Streaming wird nicht unterstützt.
  • Kostenlose wiederverwendbare Wasserflasche zur Nutzung an den Wassernachfüllstationen an Bord
  • Deutschsprachiges Expeditionsteam, das die Aktivitäten an Bord und an Land organisiert und begleitet
  • Verschiedene im Reisepreis inbegriffene Erkundungstouren

Aktivitäten an Bord

  • Die Experten unseres Expeditionsteams halten ausführliche Vorträge zu verschiedenen Themen.
  • Nutzung des Science Center des Schiffes mit einer umfangreichen Bibliothek und modernen Mikroskopen für biologische und geologische Untersuchungen
  • Wissenschaftliches Forschungsprogramm, das es den Gästen ermöglicht, sich an aktuellen Projekten zu beteiligen.
  • Ein Bordfotograf versorgt unsere Gäste mit Tipps und Tricks für die besten Landschafts- und Tierfotos.
  • Nutzung bordeigener Einrichtungen wie Whirlpools, Infinity-Pool, Panoramasauna, Outdoor- und Indoor-Fitnessbereiche und Laufstrecke im Freien
  • Tägliches Zusammentreffen mit der Crew, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten

Erkundungstouren

  • Begleitete Anlandungen mit kleinen Landungsbooten
  • Verleih von Stiefeln, Wanderstöcken und allen benötigten Ausrüstungsgegenständen für die Aktivitäten
  • Kostenlose wind- und regenabweisende Jacke
  • Unsere Bordfotografen helfen Ihnen bei der Kameraeinstellung vor Anlandungen.

Nicht inbegriffen

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Gepäckverladung
  • Optionale Landausflüge unter der Leitung unserer lokalen Partner
  • Optionale Aktivitäten in kleinen Gruppen mit unserem Expeditionsteam
  • Optionale Behandlungen im Spa- und Wellnessbereich an Bord

Hinweise

Rotes Schiff in einem Gewässer
Science Center
Foto: Agurtxane Concellon
Ein kleines Boot in einem großen Gewässer
Ihr Schiff auf dieser Reise

MS Roald Amundsen

Baujahr 2019
Werft Kleven Yards
Reisende 528 (500 in der Antarktis)
BRZ 20.889 t
Länge 140 m
Breite 23,6 m
Geschwindigkeit 15 Knoten
Rotes Schiff in einem Gewässer

Im Jahr 2019 erweiterte Hurtigruten seine Flotte um ein brandneues Schiff: MS Roald Amundsen. Das hochmoderne Schiff verfügt über eine neue, besonders umweltfreundliche und nachhaltige Hybridtechnologie, die den Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren wird – und dabei der Welt beweist, dass Hybridantrieb bei großen Schiffen möglich ist.

Mehr erfahren über MS Roald Amundsen

Für Mittag- und Abendessen genießen Sie vielfältige Buffets oder drei- bis fünfgängige Abendessen.
Foto: Espen Mills
Verfügbarkeit und Preise prüfen

Vielleicht gefällt Ihnen auch