Vadsø – Wo sich Himmel und Meer treffen

Vadsø ist eine multikulturelle Stadt mit arktischer Natur vom Feinsten.

Im hohen Nordosten, wo sich Himmel und Meer treffen, liegt das Städtchen Vadsø, das im Sommer unter der Mitternachtssonne und im Winter unter den Nordlichtern erstrahlt. Die arktische Natur zeigt sich in Vadsø von ihrer schönsten Seite. Die Mehrzahl der 6.200 Einwohner der Kommune lebt in der gleichnamigen Stadt, während einige andere Einwohner den anderen kleinen Gemeinden treu blieben. Die größte von ihnen ist Vestre-Jakobselv, wo viele Einwohner finnische Wurzeln haben. Die Kommune grenzt an den Varangerfjord. In diesem Gebiet gibt es viele kleine norwegische und finnische Gemeinden.

Sehenswürdigkeiten

Vadsø bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Angeln, Jagen und Wandern in einer unberührten, schönen Naturlandschaft. Die Stadt erstreckt sich selbst nur auf einer kleinen Fläche. Daher sind die Sehenswürdigkeiten nicht schwer zu finden: Im Vadsø-Museum wird die Geschichte der finnischen Einwanderung gezeigt und die finnische Sprache und Kultur gefeiert. Zu den Ausstellungsstücken zählen Überreste von Fischereigeräten und zwei alte Stadthäuser, die die fast völlige Zerstörung der Stadt während des Krieges überlebt haben. Im Stadtzentrum befindet sich das Einwanderungsdenkmal des finnischen Bildhauers Ensio Seppänen. Der Ankermast des Luftschiffs „Norge“, den Roald Amundsen 1926 und Umberto Nobile 1928 im Rahmen ihrer Polarexpeditionen nutzten, befindet sich ebenfalls hier.

Der traditionelle Haupterwerbszweig ist der Fischfang. Bereits im 16. Jahrhundert war Vadsø ein bedeutendes Fischerdorf. Heute ist Vadsø Verwaltungssitz und Hauptstadt der Provinz Finnmark. Das Dienstleistungsgewerbe ist mittlerweile wichtiger als die Primärindustrie.

Hafenadresse
Havneterminal, 9800 Vadsø
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Telefon
+47 41 79 89 39

Geschichte

Im 16. Jahrhundert bestand die Siedlung Vadsø aus einem kleinen Fischerdorf und der alten Kirche von Vadsø, die beide auf der Insel Vadsøya angesiedelt waren. Später kam es zur Umsiedlung auf das Festland. Aufgrund des Pomorhandels schwang sich Vadsø zu einem großen Handelszentrum auf und erhielt daraufhin 1833 das Stadtrecht. Von 1866 bis 1868 herrschte eine Hungersnot in Finnland und Nordschweden. Bald darauf kamen Siedler aus beiden Ländern nach Vadsø. Finnisch wurde schnell die Sprache der Masse. Auch heute noch wird in einigen Haushalten in Vadsø finnisch gesprochen. Anders als in den meisten Orten in der Finnmark überstand eine Reihe alter Holzhäuser die Angriffe im Zweiten Weltkrieg. Diese können Sie nach wie vor im Stadtzentrum sehen.

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