Kjøllefjord – Wunderschöne Wildnis, ganz in der Hand der Natur

Kjøllefjord ist ein kleines, aber lebendiges Fischerdorf.

An einem kleinen Fjord an der Westseite der Halbinsel Nordkinn – des nördlichsten Teils des europäischen Festlands – liegt Kjøllefjord, ein kleines Fischerdorf mit rund 1.000 Einwohnern. Es bietet einen ausgezeichneten Ausblick über das Meer und die Felsgruppe Finnkirka. Obwohl Kjøllefjord recht klein ist, verfügt das Dorf über zahlreiche Dienstleistungsgewerbe und Geschäfte. Die Menschen sind gelassen und freundlich, die Luft ist rein und das Wetter ist erstaunlich mild angesichts der Lage bei 70° nördlicher Breite.

Die Samen

Jedes Jahr führen neun samische Familien ihre Rentiere zu Sommerweiden, und die zeitgenössische Kultur der Region ist von samischen Traditionen beeinflusst. Die Kultur der Samen ist mehrere tausend Jahre alt und wurde maßgeblich von der Naturlandschaft der Barentsregion beeinflusst. Die Samen legen großen Wert darauf, in Harmonie mit der Natur zu leben. Rentierzucht, Küstenfischen und Kräutermedizin haben bei den Samen lange Tradition.

Das Schneemobil ist für die Einwohner ein wichtiges Verkehrsmittel. Einerseits lässt sich damit die Winterlandschaft wunderbar erkunden, andererseits ist es ein praktisches Gefährt für den Transport von Ausrüstung in die Wildnis. Zwei Drittel der Einwohner besitzen ein Schneemobil. Die Schneemobilsaison währt von Dezember bis Mai.

Hafenadresse
Strandvegen 95, 9790 Kjøllefjord
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Telefon
+47 78 49 81 01

Geschichte

Der ungeheure Fischreichtum in der Barentssee zog die ersten Siedler bereits zum Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren hierher. Die Samen leben schon lange in diesem Gebiet. Seit den 1500er-Jahren war das Fischerdorf Marktplatz für Fischer, Händler und die Samen. Der Fjord schützt vor der offenen See und wurde im Laufe der Jahrhunderte als Hafen für Schiffer genutzt. Die Fischerdörfer in der Gegend wurden erstmals im frühen 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Der Pomorhandel (mit den Pomoren, einem russischen Volk) setzte im 18. Jahrhundert ein: Lokale Fischerzeugnisse wurde für landwirtschaftliche Erzeugnisse und andere Waren eingetauscht.

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