Bodø – Zwischen dem nördlichen Polarkreis und den Lofoten

Bodø ist die Heimat des weltstärksten Malstroms, der Seeadler, der Mitternachtssonne und der Nordlichter.

Das Licht im vom Meer und Fjord umgebenen Bodø ändert sich fortwährend mit dem Wind und dem Wetter. Und erstaunlich ist, dass von hier aus sowohl die Mitternachtssonne als auch die Nordlichter beobachtet werden können. Bodø ist die Hauptstadt der Provinz Nordland und liegt nördlich des Polarkreises. Hier ist die Mitternachtssonne in der Zeit vom 2. Juni bis zum 10 Juli sichtbar. Aufgrund der terrestrischen Refraktion gibt es keine wirkliche Polarnacht in Bodø. Durch die Berge südlich der Stadt ist die Sonne von der Stadt aus allerdings von Anfang Dezember bis Anfang Januar nicht zu sehen. Die monatliche durchschnittliche Anzahl von Sonnenstunden erreicht in Bodø im Juni mit 221 Stunden ihren Höhepunkt.

Kombination aus Stadt und Natur

Hier lassen sich eine Tasse Espresso in der Stadt mit einer Raftingtour auf dem salzigen Meer und einer Bergwanderung verbinden. Hier können Sie Konzerte und Ausstellungen besuchen und gleich danach in Ihr Kajak oder auf Ihr Mountainbike springen. Die Stadt ist für ihre Gastfreundlichkeit weltberühmt und nennt eine der lebendigsten Studentenschaften Norwegens ihr Eigen.

Südöstlich von Bodø liegt der mit bis zu 22 Knoten stärkste Gezeitenstrom der Welt, der SaltstraumenKjerringøy ist ein gut erhaltenes, altes, an der Küste gelegenes Handelsdorf nördlich von Bodø. Dank seiner malerischen Kulisse und der authentischen Gebäude war dieser kleine Hafen bereits Drehort für mehrere Filme.

Hafenadresse
Terminalveien, 8006 Bodø
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Telefon
+47 75 50 71 40

Geschichte

Vor bereits 10.000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, wurde das Gebiet erstmals besiedelt. Die Siedler wurden von den ungewöhnlich reichen Fischgründen und den zahlreichen Seevögeln des Saltenfjords angelockt. Die am Saltstraumen gefundenen Grabhügel zeugen von der Bedeutung des Stroms während der Eisenzeit. 

Als Stadt ist Bodø noch sehr jung. Sie wurde 1816 gegründet und zählte in ihren ersten 20 bis 30 Jahren des Bestehens gerade einmal 200 Einwohner. Ab 1860 für die darauf folgenden 20 Jahre gelangten große Heringsschwärme in die Küstenregion, wodurch die Stadt ein starkes Wachstum verzeichnete und sich eine extensive Industrie entwickelte. Als die Heringsschwärme abgefischt waren, hatte sich die Stadt gefestigt und bereits unabhängigere Gewerbe angesiedelt. Hurtigruten und der Güterverkehr gewannen für die Stadt an Bedeutung. Erst kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wurde Bodø an das Straßennetz aus dem Süden angebunden, jedoch blieb die Straße über das Gebirge Saltfjellet im Winter noch bis in die 1980er-Jahre geschlossen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Luftverkehrsdienst eingerichtet, wodurch sich die Stadt zu einem bedeutenden Kommunikationszentrum entwickelte. Während des Überfalls auf Norwegen 1940 zerstörte die deutsche Luftwaffe zwei Drittel der Stadt, woraufhin 3.700 Menschen ihr Zuhause verloren. Die Stadt wurde wiederaufgebaut, der Bau des wunderschönen und einmaligen Doms wurde 1956 abgeschlossen.

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