Hurtigruten setzt auf Nachhaltigkeit

Im Laufe der Jahrzehnte haben unsere Kapitäne und Besatzungsmitglieder, Expeditionsteams und Gäste die Auswirkungen des Klimawandels auf gefährdete Polargebiete mit eigenen Augen gesehen. Aus diesem Grund spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle bei allem, was wir sind und tun.

Entdecken Sie das Nachhaltigkeits-engagement von Hurtigruten Expedition

Treffen Sie Karin und Tudor aus unserem Expeditionsteam und erfahren Sie mehr darüber, was wir tun, um die Umwelt in den Mittelpunkt all unserer Aktivitäten zu stellen.

Holen Sie sich 3 Tipps von uns!

Klicken Sie auf jede Kachel, um einige Beispiele unserer Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu entdecken, und erhalten Sie drei Tipps in jedem Bereich, wie jeder helfen kann.

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Bildung, Forschung und Wissenschaftsprogramme

Umgang mit Lebensmittelabfällen

Lokale Gemeinden

Hybridtechnologie und Innovation

Verbot von Einwegkunststoff

Schutz der Tierwelt

Säubern von Stränden

Bildung, Forschung und Wissenschaftsprogramme

Das Bewusstsein schärfen – Sensibilisierung für Umweltschutzthemen 

Wir möchten ein tieferes Verständnis für die Gebiete schaffen, die wir erforschen sowie für die Chancen und Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. Aus diesem Grund verfolgen wir auf jeder unserer Expeditionsreisen das Ziel, unsere Gäste für die Umweltschutzbelange der von uns besuchten Gebiete zu sensibilisieren, indem wir mit Hilfe unserer hochqualifizierten und erfahrenen Expeditionsteams ihre Kenntnisse vertiefen. Sie sind Experten in Bereichen, die von Biologie und Überleben in Polargebieten bis zu Nordlichtern und Nachhaltigkeit reichen, und gerne bereit, mit unseren Gästen Gespräche zu führen oder Vorträge und Diskussionen über lokale Kulturen, Tierwelt, Natur und Umweltverschmutzung zu halten – wie beispielsweise zum Thema Plastik und Mikroplastik und wie sich diese auf unsere Ozeane auswirken. 

Wissenschaftsprogramm an Bord der Expeditionsreisen von Hurtigruten 

Mit unserem wissenschaftlichen Forschungsprogramm schaffen wir einen Mehrwert für unsere Gäste, indem wir weltweit mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten und ihnen die Teilnahme an speziellen Forschungsprogrammen ermöglichen. Im Rahmen unserer Partnerschaften mit weltweit führenden Institutionen unterstützen wir deren laufende wissenschaftliche Studien und im Gegenzug teilen sie ihr Wissen und ihre Erfahrung mit unseren Gästen. Wir führen auf unseren Expeditionsreisen zahlreiche wissenschaftliche Forschungsprogramme durch und konnten so in den letzten drei Jahren eine solide Grundlage für den Kern unseres wissenschaftlichen Programms schaffen. 

Unsere Gäste können sich an zahlreichen wissenschaftlichen Forschungsprogrammen beteiligen, zu denen die Beobachtung von Vögeln, Seevögeln und Meeressäugern zählt, aber auch Studien zu Schneealgen, ein See-Leoparden-Projekt, verschiedene Studien zur Walforschung und -beobachtung, Wolkenbeobachtungen, Phytoplankton-Studien, die Identifizierung von Plastikquellen und die Überwachung von Krill. Wir tun dies in Zusammenarbeit mit IAATO, AECO, dem Polar Citizen Science Collective, ASI, NASA, Polar Tag, NIVA, UNIS und verschiedenen anderen Institutionen und Universitäten.  

Hier können Sie einen Film über unser Wissenschaftsprogramm ansehen

WAS KÖNNEN SIE TUN?  

  1. Informieren Sie sich! Indem Sie sich selbst weiterbilden, können Sie anderen helfen, die Bedeutung und den Wert unserer natürlichen Ressourcen besser zu verstehen. 
  2. Vermeiden Sie, dass Chemikalien in die Wasserwege gelangen. Verwenden Sie zu Hause und auf der Arbeit möglichst ungiftige Chemikalien. 
  3. Pflanzen Sie einen Baum. Bäume erzeugen Sauerstoff. Sie helfen, Energie zu sparen, die Luft zu reinigen und den Klimawandel zu bekämpfen. 
Wissenschaftszentrum - MS Roald Amundsen
Foto: Agurtxane Concellon

Umgang mit Lebensmittelabfällen

Lebensmittelbeschaffung und Serviceüberwachung

Bei über vier Millionen servierten Mahlzeiten pro Jahr kann selbst eine geringfügige Reduzierung von Lebensmittelabfällen einen großen Unterschied ausmachen. Für uns ist eine geringfügige Reduzierung allerdings nicht genug. Deshalb haben wir uns verpflichtet, Lebensmittelabfälle bis 2021 um bis zu 30 Prozent zu reduzieren. Wir haben ein digitales System zur Echtzeit-Registrierung und -Messung während aller Phasen unserer Lebensmittelproduktionsprozesse eingeführt, um die erforderlichen Daten zu sammeln, die wir benötigen, um die anfallenden Abfälle zu minimieren. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass wir eine Reduzierung um mehr als 30 Prozent erzielen können.

Nachhaltigere Gestaltung unserer Lebensmittelsysteme

Darüber hinaus setzen wir uns durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der EAT Foundation, einer in Schweden ansässigen Non-Profit-Organisation, dafür ein, die Lebensmittelkette nachhaltiger und fairer für Mensch und Umwelt zu gestalten. Unsere Partnerschaft zielt auf die Prüfung weiterer Initiativen zur nachhaltigeren Gestaltung unserer Lebensmittelsysteme und zur Erweiterung unseres Lebensmittelangebots an Bord ab.

Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln

Was wir dem Wasser entnehmen, ist genauso wichtig wie das, was wir ihm zuführen. Wir müssen sicher nicht betonen, dass wir ein Verbot für alle auf der Liste der als nicht nachhaltig gefangenen aufgeführten Fische und Meeresfrüchte unterhalten. Außerdem verlangen wir bei Fisch, den wir von Drittanbietern kaufen, eine Zertifizierung (MSC, ASC oder gleichwertig).

WAS KÖNNEN SIE TUN?

  1. Kaufen Sie nicht mehr, als Sie wirklich benötigen und behalten Sie den Überblick über das, was Sie gekauft und verbraucht haben. Wir schlagen vor, ein „Shelfie“ zu machen – ein Foto des Inhalts Ihres Kühlschranks und Ihrer Schränke, damit Sie sich daran erinnern, was sich dort befindet.
  2. Achten Sie beim Kauf von frischen Lebensmitteln auf das Verbrauchsdatum. Dieses Datum ist aussagekräftiger als das Mindesthaltbarkeitsdatum. 
  3. Kaufen Sie nur Lebensmittel, die Sie verbrauchen können, bevor sie schlecht werden.
Fredheim - MS Fridtjof Nansen
Foto: Agurtxane Concellon

Lokale Gemeinden

Stärkung von lokalen Gemeinden und regionaler Kultur

Wir respektieren und unterstützen die Werte indigener Gemeinden, sowie ihrer Kultur und Traditionen und pflegen eine enge Zusammenarbeit mit diesen Gemeinden, die ihrerseits immense Anstrengungen unternehmen, um unsere Gäste willkommen zu heißen – wo immer wir an Land gehen. Indem wir vor Ort einkaufen und von lokalen Anbietern regionale Zutaten beziehen, tragen wir zur Lebensgrundlage und zum Wohlergehen dieser kleinen Küstengemeinden bei.

Kampf dem Massentourismus

Die Erkundung einiger der spektakulärsten Wildnisgebiete unseres Planeten – und der Besuch der Kulturen, die sie ihr Zuhause nennen – ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Expeditionsreise von Hurtigruten. Wir sind dazu verpflichtet, dabei ein Höchstmaß an Respekt und Sensibilität zu wahren. Wir übernehmen eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, die Zerstörung durch Massentourismus zu verhindern, indigene Gemeinden zu respektieren und Erlebnisse zu bieten, bei denen die einzige Spur, die wir hinterlassen, der positive Eindruck ist, den wir bei allen unseren Entdeckern machen.

WAS KÖNNEN SIE TUN?

  1. Die beste Methode zum Unterstützen lokaler Unternehmen ist, Geld bei ihnen auszugeben. 
  2. Erzählen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie von Ihren örtlichen Lieblingsgeschäften.
  3. Folgen Sie lokalen Unternehmen in den sozialen Medien, unterstützen Sie sie, indem Sie positive Bewertungen hinterlassen.
Grönland – Land der Inuit
Foto: Andrea Klaussner

Hybridtechnologie und Innovation

Wissenschaft, Innovation und Technologie

Während wir eine neue Ära von Abenteuerreisen einläuten, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, setzen wir uns dafür ein, neue und strengere Standards für die gesamte Branche zu etablieren. Unser ultimatives Ziel ist der vollkommen emissionsfreie Betrieb unserer Schiffe.

Den Klimawandel durch Innovation bekämpfen

Mit der Einführung der weltweit ersten Hybrid-Expeditionsschiffe unternehmen wir einen großen Schritt in diese Richtung und hoffen damit einen wichtigen Impuls für die gesamte Branche zu setzen. Wir testen und betreiben auch Schiffe, die mit Bio-Treibstoff aus organischen Abfällen betrieben werden. Auf der ganzen Welt gibt es mehr als 300 Kreuzfahrtschiffe. Die täglichen Emissionen eines einzigen derartigen, mit Schweröl betriebenen Schiffes können denen von einer Million Autos entsprechen. Das muss sich ändern.

MS Roald Amundsen und MS Fridtjof Nansen

Benannt nach Legenden des goldenen Zeitalters der Polarforschung, sind unsere revolutionären Schiffe mit Hybrid-Antrieb Aushängeschilder für die Zukunft umweltfreundlicher Expeditions-Seereisen. Sie sind mit riesigen Batterien und modernen, grünen Technologien ausgestattet, die den Schadstoffausstoß deutlich reduzieren und verfügen zudem über ein verbessertes Rumpf- und Bugdesign.

Hier gibt es einen Film über die von uns verwendete Technologie

Unternehmen Sie hier eine geführte Tour unserer Schiffe

Verbot von Schweröl

Aufgrund ihrer Abhängigkeit von Schweröl (HFO) zählt die Schifffahrtsindustrie zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen, insbesondere von SOx, NOx und CO2. Darüber hinaus tragen andere Schadstoffe, wie Feinstaub und schwarzer Kohlenstoff, in anderer Weise zur globalen Erwärmung in der Arktis und Umweltschädigung bei. Wir haben bereits vor über einem Jahrzehnt mit der Verwendung von Schweröl aufgehört und ermutigen den Rest der Branche, dies ebenfalls zu tun. Zusammen mit führenden Umweltpartnern, wie der Clean Arctic Alliance und der European Climate Foundation, betreiben wir die Kampagne #HFOFreeArctic, um die Verwendung von Schweröl in arktischen Gewässern zu verbieten.

WAS KÖNNEN SIE TUN?

  1. Weniger mit dem Auto fahren – erledigen Sie mehr Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
  2. Verwenden Sie langlebige Energiesparlampen, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen. Es hilft auch, das Licht auszuschalten, wenn Sie den Raum verlassen.
  3. Reduzieren, wiederverwenden und recyceln. Reduzieren Sie Abfall, indem Sie Dinge wiederverwenden und recyceln, um natürliche Ressourcen zu schonen, und damit weniger auf der Müllkippe landet.
MS Roald Amundsen - Antarktis
Foto: Dan & Zora Avila

Verbot von Einwegkunststoff

Jede Minute landen 15 Tonnen Plastikmüll in unseren Ozeanen. Wenn diese Tendenz anhält, wird sich diese Zahl in den nächsten zehn Jahren verdoppeln und bis zum Jahr 2050 wird es mehr Plastik in den Ozeanen geben als Fische.

Seit Jahren setzen wir uns für die Bekämpfung der Umweltverschmutzung durch Plastik ein

Wir waren der erste große Reiseanbieter, der Einwegkunststoff von all seinen Schiffen sowie aus all seinen Restaurants und Hotels verbannte. Darüber hinaus verbessern wir ständig unseren Umgang mit Abfällen sowie deren Recycling und Reduzierung – und wir geben gerne weiter, was wir dabei lernen. Plastiktrinkhalme wurden entfernt oder ersetzt, Rührstäbchen werden nicht mehr verwendet – das Gleiche gilt für in Plastik verpackte Becher aus Kunststoff, Plastikbesteck, Plastikbeutel, Plastikdeckel auf Kaffeetassen, Zahnstocher aus Kunststoff, Plastikschürzen, Einwegverpackungen von Butter und alle anderen Einwegartikel aus Kunststoff, denen unsere 500.000 Gäste und 2.500 Mitarbeiter zuvor tagtäglich begegneten.

Kunststoffverpackungen wurden entweder ganz beseitigt oder durch umweltfreundliche Alternativen aus Papier, Metall oder anderen biologisch abbaubaren und nachhaltigen Materialien ersetzt. Vor allem aber hat dies zu einer enormen Reduzierung von Einwegartikeln insgesamt geführt.

Ein Unternehmen allein reicht aber nicht zur Lösung der Plastikkrise aus. Wir teilen aktiv unsere Erfahrungen aus unserem Programm zur Reduzierung von Plastik und tauschen uns mit unseren Gästen, Verbündeten, Mitbewerbern, lokalen Gemeinden, Behörden und allen anderen aus, die sich uns im Kampf gegen Plastik anschließen wollen. Wir haben auch strengere Nachhaltigkeitsanforderungen für unsere Lieferanten eingeführt, indem wir sie auffordern, den Einsatz von Einmalartikeln aus Kunststoff stark zu reduzieren bzw. ganz einzustellen.

WAS KÖNNEN SIE TUN?

  1. Verzichten Sie auf Plastiktüten. Verwenden Sie eigene, wie¬der¬ver¬wend¬bare Einkaufsbeutel.
  2. Verzichten Sie auf Trinkhalme. Es sei denn, Sie haben medizinische Bedürfnisse, und selbst dann können Sie Alternativen aus Papier verwenden. Und wenn Sie schon dabei sind, verzichten Sie auch auf Plastikteller und -becher.
  3. Verzichten Sie auf Plastikflaschen. Verwenden Sie stattdessen eine nachfüllbare Wasserflasche.
Unnötiger Einwegkunststoff wird ersetzt
Foto: Ole Martin Wold

Achtung und Schutz der Tierwelt

Die Erkundung der spektakulärsten Wildnisgebiete auf unserem Planeten und die Beobachtung ihrer einzigartigen Tierwelt ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Seereise mit Hurtigruten. Dies geht mit der Verpflichtung einher, die Umwelt dabei so wenig wie möglich zu belasten. Die Beobachtung von wilden Tieren und der Vogelwelt erfolgt aus der Ferne, um das natürliche Verhalten nicht zu beeinträchtigen und das Wohlergehen und den Lebensraum der Tiere zu respektieren. Während jeder Expeditions-Seereise und vor jeder Anlandung werden alle Gäste über die örtlichen Leitlinien zu Tieren in freier Natur informiert. 

Alle Mitglieder des Hurtigruten Expeditionsteams werden sorgfältig ausgewählt und jährlich geschult und zertifiziert, um sicherzustellen, dass alle Vorbereitungen, Anlandungen und Begegnungen mit Natur und Wildtieren gemäß unserer strengen Grundsätzen und Leitlinien erfolgen, die alle Branchenstandards übertreffen. 

Gemeinsam stark 

Wir müssen die Tierwelt, der wir begegnen, und ihre gefährdeten Lebensräume verstehen und unser Wissen darüber ständig verbessern. Aus diesem Grund sind wir Mitglied der Association of Artic Expedition Cruise Operators – AECO – einer Organisation, die sich für einen verantwortungsvollen, umweltfreundlichen und sicheren Tourismus in der Arktis einsetzt. Wir sind außerdem stolzes Mitglied der International Association of Antarctic Tour Operators – IAATO – einer Organisation, die sichere und umweltbewusste Reisen in die Antarktis befürwortet und fördert. Ein Hauptanliegen dieser Organisationen ist die Förderung des öffentlichen Bewusstseins und die Erhaltung der Umwelt und der damit verbundenen Ökosysteme. 

WAS KÖNNEN SIE TUN?

  1. Pflanzen Sie, wenn Sie einen Balkon oder Garten haben, einheimische Arten von Blumen, Bäumen und Sträuchern. Dies bietet Insekten, Vögeln und anderen Tieren Nahrung, Unterschlupf und ermöglicht so ihr Überleben.  
  2. Setzen Sie sich für die Tierwelt ein – Ihre Stimme zählt!
  3. Treffen Sie als Verbraucher informierte Entscheidungen. Entscheiden Sie sich für Produkte, die der Tierwelt oder deren Lebensräumen keinen Schaden zufügen.
Eisbär - Spitzbergen
Foto: Chase Dekker

Plastik, Umweltverschmutzung und sauberere Ozeane

Die Verschmutzung durch Plastikmüll stellt die größte Bedrohung für unsere Ozeane dar. Im Jahr 2050 wird es mehr Plastikmüll als Fische in den Ozeanen geben. Aus diesem Grund setzen wir uns dafür ein, Teil der Lösung dieses Problems zu sein. Da wir seit mehr als 125 Jahren in einigen der unberührtesten Gebiete der Welt unterwegs sind, haben wir mit eigenen Augen gesehen, wie sich Verschmutzung, Abwässer und Abfälle direkt auf die Natur, die Tierwelt und die Menschen vor Ort auswirken.  

Strandsäuberungen, so oft wir können 

Unsere Besatzung und unsere Gäste haben täglich die wichtige Aufgabe, Abfälle zu reduzieren und zu vermeiden, dass sie ins Meer gelangen. Manchmal müssen wir auch Erste Hilfe leisten. Unsere Hurtigruten Expeditionsteams begleiten unsere Gäste tagtäglich zu Ausflügen und Wanderungen an wirklich spektakulären Orten. Wir ermutigen unsere Gäste bei jedem Landgang dazu, sich an der Beseitigung des vorgefundenen Mülls zu beteiligen. Darüber hinaus organisieren die Expeditionsteams von Hurtigruten regelmäßig an sorgfältig ausgewählten Orten größere Strandsäuberungen, wodurch jedes Jahr mehrere Tonnen Müll beseitigt werden. 

Wir schärfen das Bewusstsein für Umweltverschmutzung auf jede erdenkliche Weise. Darüber hinaus gehen wir strategische Partnerschaften ein, arbeiten mit relevanten Organisationen zusammen und beteiligen uns an der Erforschung und Echtzeitüberwachung der Ozeane. Als weltweit größter Anbieter von Expeditions-Seereisen und wichtigster Akteur in der Arktis und Antarktis übernehmen wir die Verantwortung, mit gutem Beispiel voranzugehen und damit der gesamten Branche einen besseren Weg aufzuzeigen. 

WAS KÖNNEN SIE TUN?   

  1. Meiden Sie Plastikverpackungen. Kaufen Sie Seifenstücke anstelle von Flüssigseife. Meiden Sie Produkte in Plastikverpackungen und recyceln Sie, wann immer es möglich ist. 
  2. Die Verwendung eines Wäschebeutels ist die effektivste praktische Lösung, um gegen die Mikroplastikverschmutzung vorzugehen, die durch das Waschen von Kleidung entsteht. 
  3. Werfen Sie Ihren Abfall nicht unbedacht weg. Weltweit bestehen 73 Prozent des Mülls an Stränden aus Plastik: Zigarettenfilter, Flaschen und Verschlüsse, Lebensmittelverpackungen, Einkaufstüten und Styroporbehälter.
Strandreinigung in Kap Bruun
Foto: Stefan Dall