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Entdecken Sie die Steinfelder von Carnac, Frankreich

Die Steinfelder von Carnac sind faszinierend und ehrwürdig, und daher definitiv einen Besuch wert während Ihrer Seereise.

An der Südküste der Británie in Frankreich liegt die kleine Stadt Carnac. Es ist ein kleines, ruhiges Städtchen mit nur etwas über 4.000 Einwohnern. Aber lassen Sie sich nicht von der Einsamkeit dieser Stadt trügen: Sie ist Heimat eines antiken und fesselnden Mysteriums. Sie stehen in den Feldern der ganzen Stadt, vorsichtig platzierte aus Gründen, über die man nur vermuten kann. Sie wurden Jahrtausende von den Pyramiden errichtet, und standen schon weit vor den Steinen von Stonehenge. Die Steinfelder von Carnac sind faszinierend und ehrwürdig, definitiv einen Besuch wert.

Gewaltig und eindrucksvoll

Es gibt zwei Arten von Steinfeldern, die man in der Region um Carnac finden kann.  Die Struktur der ersten Art nennt man Menhir (Hünenstein). Es handelt sich um lange Steine, die vertikal aufgestellt werden. Dolmen nennt man die andere Art, die man dort sehen kann – es sind riesige Steingräber. Hier wurden mehrere lange Steine nebeneinander aufgestellt und breitere, flache wurden oben drauf platziert.

Diese Steinfelder zu erbauen muss ein riesiger Kraftakt gewesen sein, wenn man die Größe und das Gewicht der Steine betrachtet. Einige der größten Steine, die man in Carnac findet, wiegen mehr als 50 Tonnen. Die Manneskraft die zum Aufbau dieser Steinfelder benötigt wurde ist gigantisch.

Frühe kulturelle Funken

Historiker datieren die Strukturen zurück auf die Jungsteinzeit (4.500-2.000 v.Chr.). Auch wenn es nicht genügend datierbares Material gibt, um sicher zu sein, glauben Archäologen, dass das älteste Steinfeld von Carnac um 4.000 v. Chr. erbaut wurde. Dies macht sie zu einer der antiksten Stätten der Welt.

Der Grund für den Bau ist nicht bekannt. Es lässt sich vermuten, dass sie von einer wohlhabenden Gesellschaft errichtet wurden. Carnac ist eine sehr gute Örtlichkeit für die Menschen der Antike – der Ozean ist eine Quelle für Lebensmittel und für den Handel, und der nahegelegene Fluss bietet Frischwasser. In dieser Zeit kam es auch zu raschen Fortschritten in der Landwirtschaft. Dies ist meist ein Zeichen dafür, dass eine Gesellschaft auch einen Aufschwung in der Entwicklung von Kunst und Kultur erlebt. Die Steinfelder sind das Ergebnis dieses Aufschwungs.

Mysteriöser Zweck

Da es keine Aufzeichnungen aus dieser Zeit gibt, ist es für Historiker unmöglich rauszufinden, für welchen Zweck die Steinfelder dienten. Es gibt nur eine Vielzahl an Theorien.

Einige glauben mit den Steinen haben die Menschen ihre Vorfahren geehrt. Die Idee ist, dass jede Generation einen Stein errichtet um die Generation vor ihnen zu ehren. Die vielen Grabmäler unterstützen diese Theorie – die Hünensteine wurden eventuell aufgestellt wenn ein besonderes Mitglied der Gesellschaft starb. Eine andere Theorie besagt, die Steine wurden als eine Art Kalender benutzt, um den Bauern zu helfen, zu wissen wann sie welche Pflanzen sähen mussten. Andere Historiker glauben, die Steinfelder seien eine antike Weise die Astronomie zu studieren.

Auch wenn die Gründe der ersten Einwohner Carnacs ein Mysterium bleiben, stehen die Steine noch heute. Erkunden Sie diesen Ort auf eigene Faust, vielleicht kommen Sie auf Ihre ganz eigene Theorie.

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