Peterman Island – eine kleine Insel vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel
Karte

Anlandungen in der Antarktis

Die Antarktis bietet beeindruckende Einblicke in die Natur. Während Sie auf den Spuren großer Entdeckerreisen, erfahren Sie einiges über ihre Geschichte und nehmen die Landschaft so wahr, wie sie von den berühmten Polarforschern vorgefunden wurde: unberührt, abgelegen und atemberaubend.

Bedingungen

Wetter-, Wind- und Eisbedingungen bestimmen unser Programm: Die Sicherheit hat stets oberste Priorität, daher legt der Kapitän der Fram den endgültigen Kurs erst während der Seereise fest. Damit ist jede Fahrt ein einmaliges Erlebnis und jede angegebene Route nur eine richtungsweisende Vorgabe.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Orten und Gebieten, die für Anlandungen vorgesehen sind. Abhängig von den Umgebungseinflüssen werden Sie an einigen von ihnen an Land gehen können.

Deception Island, Süd-Shetland-Inseln

Deception Island ist ein Höhepunkt der Süd-Shetland-Inseln. Sie ist der Rest eines Vulkans, von dem ein Teil eingestürzt ist. Dadurch entstand ein ringförmiger Kessel, der mit Wasser durchflutet und so zu einer Bucht wurde. Whalers Bay gehört zum natürlichen Hafen im Inneren der Insel, wo sich die ehemalige Walfangstation Hektor und eine verfallene britische Forschungsstation befinden.

Half Moon Island, Süd-Shetland-Inseln

Half Moon Island ist sehr artenreich: Die zerklüfteten Klippen beherbergen eine große Kolonie von Zügelpinguinen. Auch Seeschwalben, Dominikanermöwen, Weißgesicht-Scheidenschnäbel, Buntfußsturmschwalben und verschiedene Robbenarten sind hier zu Hause. Half Moon Island bietet viele Fotomotive, z. B. die zahlreichen Tiere vor dem Hintergrund der antarktischen Landschaft.

Yankee Harbour, Süd-Shetland-Inseln

Die ersten Robbenjäger der Region benutzten Yankee Harbour als Basislager, da sie hier einen natürlichen Hafen vorfanden. Relikte aus der Zeit sind immer noch zu sehen, darunter ein alter Dreifuß am Strand. Hauptattraktion für viele Besucher ist die Eselspinguin-Kolonie mit geschätzten 4.000 Brutpaaren.

Cuverville Island

Der schmale Errera-Kanal bietet eine spektakuläre Passage nach Cuverville, da Eisberge in diesen seichten Gewässern auf Grund laufen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Fram zwischen den Eisbergen navigiert wird. Ebenso eindrucksvoll ist es, brütende Pinguine aus der Ferne zu beobachten, denn Cuverville Island besitzt die größte Kolonie von Eselspinguinen auf der Antarktischen Halbinsel.

Neko Harbour

Impressionen Ihrer Reise

Neko Harbour liegt an der Andvord Bay, umgeben von Bergen und hohen Gletscherwänden. Nach einem Walfang-Schiff aus dem frühen 20. Jahrhundert benannt, ist Neko einer der wenigen Orte auf der Antarktischen Halbinsel, an dem wir das antarktische Festland zu Gesicht bekommen.

Neko Harbour ist eine natürliche Bucht der Antarktischen Halbinsel

Paradise Bay

Impressionen Ihrer Reise

Der Ort bietet, wie der Name schon verrät, einen paradiesischen Anblick. Durch die Gerlache-Meerenge ist Paradise Bay windgeschützt und bietet die seltene Gelegenheit, einen Ausflug aufs Festland zu unternehmen, um einige der schönsten Ausblicke zu erhalten, die die Halbinsel zu bieten hat. Hier finden wir die argentinische Forschungsstation Almirante Brown und die chilenische Station Gonzalez Videla vor.

Lemaire-Kanal

Dieser 11 Kilometer lange und 1,6 Kilometer breite Kanal ist eine der landschaftlich schönsten Meerengen in der Antarktis. Er bietet einen Eindruck von dem, was so faszinierend an der Antarktis ist: Er ist imposant und atemberaubend.

Peterman Island

Dank des Standortes in der malerischen Penola Strait ist Peterman Island der ideale Ort, um Eisberge und Wale zu beobachten sowie spektakuläre Ausblicke auf die Antarktische Halbinsel zu genießen.

Port Lockroy

Die britische Forschungsstation auf Goudier Island in Port Lockroy wurde 1941 errichtet und 1962 aufgegeben. Sie lag verlassen da, bis sie 1996 vom Antarctic Heritage Trust in ein Museum umgewandelt wurde. Mittlerweile ist sie einer der meist besuchten Orte in der Antarktis und bietet einen Einblick in das Leben einer Forschungsstation in den 1950er Jahren.

Wilhelmina Bay

Die Berge und großen Gletscher in der Wilhelmina Bay bieten dramatische Anblicke und zahlreiche Eisskulpturen von kleinen Anhäufungen bis zu riesigen Eisbergen. Die Bucht wird gern auf der Nahrungssuche von Walen sowie Robben besucht und war deswegen in der Vergangenheit oft auch Ziel von Walfängern.

Antarctic Sund

Das gigantische Schelfeis des antarktischen Kontinents lässt kilometerlange tafelförmige Eisberge entstehen. Die starken Strömungen des Weddell-Meeres treiben diese massiven flachen Eisberge nach Norden in den Antarctic Sund am nordöstlichen Ende der Antarktischen Halbinsel.

Brown Bluff

Impressionen Ihrer Reise

Brown Bluff liegt an der Küste des Antarctic Sunds, an der Spitze der Antarktischen Halbinsel. Wie der Name „Bluff” (= Klippe) verrät, wird die Landschaft von einer beeindruckenden 745 Meter hohen Klippe geprägt. Die rostfarbene Erhebung ist vulkanischen Ursprungs, der Strand ist mit sogenannten „Lavabomben” übersät. Adeliepinguine, Eselspinguine, Dominikanermöwen und Kapverdensturmvögel brüten hier, auch Weddell-Robben finden sich an diesem Ort ein.

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